FCP-Präsident Konrad Höß sprach von einer "Lehrstunde". Das Debakel nahm früh seinen Anfang durch einen dicken Schnitzer von Pipinsrieds Tormann Thomas Reichlmayr, der die Kugel dem Augsburger Marco Greisel direkt in die Füße spielte - Greisel traf zum 1:0 (8.). Auch am zweiten Treffer hatte der Keeper seinen Anteil, weil er einen Schuss von Lukas Ramser nach vorne wegfaustete, genau auf die Schlappen von Nicola Della Schiava (32.). Schon nach dem Zwei-Tore-Rückstand ließen einige Pipinsrieder die Köpfe hängen. Mit dem 0:3 durch Marco Richter war die Messe gelesen (52.). Vor dem 0:4 durch Jonathan Scherzer (66.) hätten die Augsburger noch zweimal einlochen können, wäre nicht Reichlmayr zur Stelle gewesen (62., 64.). Die Offensive des FCP präsentierte sich harmlos, Atdhedon Lushi kam erst nach der Pause zum Einsatz, als es schon zu spät war. Auffällig waren die vielen Fehler der Pipinsrieder im Spielaufbau, einige Kicker wirkten müde.

 

FC Pipinsried: Reichlmayr - Grassow, Herzig, Barna (58. Segashi) - Hürzeler, Burkhard - Goia, Berger, Tosun (46. Lushi), Arik (65. Suszko) - Müller. - Tore: 0:1 Greisel (8.), 0:2 Della Schiava (32.), 0:3 Richter (52.), 0:4 Scherzer (64.). - Schiedsrichter: Markus Huber. - Zuschauer: 540.