Durch die 2:3-Niederlage nach Verlängerung in Geretsried sowie die 4:6-Heimpleite im Derby gegen den EV Moosburg am vergangenen Wochenende sind die Hoffnungen des EC Pfaffenhofen auf Erreichen des achten Platzes auf ein Minimum geschrumpft. Nach 17 Spielen liegt der ESC Geretsried auf dem begehrten achten Rang, neun Zähler vor dem ECP. Bei noch neun ausstehenden Spielen eine große Herausforderung für die IceHogs. Um überhaupt noch den Anschluss halbwegs herstellen zu können, müssten die Pfaffenhofener in den nächsten Spielen also kräftig punkten. Doch dazu müsste beim ECP, der aktuell den elften Rang belegt, vor allem auch die Heimbilanz deutlich aufgebessert werden. Nur sechs Zähler konnten die IceHogs bisher auf eigenem Eis verbuchen, womit sie in der Heimtabelle ganz hinten zu finden sind.

Auswärts dagegen sammelten sie bereits zehn Punkte und liegen damit auf einem guten siebten Rang im Auswärtsranking. Auf ihre Auswärtsstärke setzen die Pfaffenhofener auch, wenn sie heute bei den Wanderers Germering antreten müssen. Hoffnung macht das Hinspiel, als die Pfaffenhofener beim 6:4 einen von nur zwei Heimsiegen in dieser Saison schafften. Auch bei den Wanderers läuft heuer trotz eines größeren Umbruchs bei weitem nicht alles nach Wunsch. Mit dem Ex-ECP-Coach Heinz Feilmeier als neuem Mann an der Bande, der aus Dorfen nach Germering kam und von dort mit Sohn Tobias, Florian Fischer und Daniel Kreß drei Leistungsträger mitbrachte, schielte man durchaus auf Platz acht, zumal mit Rainer Suchan noch ein erfahrener Ex-Profi hinzu kam. Derzeit liegt der langjährige Ligarivale allerdings mit zwei Punkten Rückstand noch hinter den IceHogs auf dem vorletzten Platz. Daran konnten auch die schon 19 Treffer von Florian Fischer nichts ändern, mit denen er bester deutscher Torjäger der Liga ist. Auf ihn wird die ECP-Abwehr ein besonderes Augenmerk richten müssen.

Bester Torschütze bei Schongau, das am Sonntag in Pfaffenhofen gastiert, ist der Lette Vitalijs Hvorostinins, der für sein Land schon einige Länderspiele bestritten hat. Er kam vor der Saison aus Schönheide, wo er in der Oberliga Süd für Aufsehen gesorgt hat. Doch an diese Leistungen konnte er bisher in Schongau noch nicht ganz anknüpfen. Zwar gelangen ihm zwölf Tore, aber mit 16 Punkten in 17 Spielen liegt er in der Scorerwertung der Bayernliga nicht unter den besten 40. Dennoch liegen die Mammuts aus Schongau Als Tabellenzehnter im Kampf um Platz acht noch gut im Rennen. Fünf Punkte Rückstand sind durchaus aufzuholen. Doch dazu sollte in Pfaffenhofen auf jeden Fall gepunktet werden. Ein Wiedersehen gibt es am Sonntag mit dem früheren ECP-Spielertrainer und Torjäger Roman Mucha, der jetzt als Trainer in Schongau tätig ist, sowie Matthias Schuster, bis vor zwei Jahren Verteidiger bei den IceHogs. Die Pfaffenhofener wollen gegen Schongau unbedingt ihre Heimbilanz aufbessern und sich damit gleichzeitig für die etwas unglückliche 2:3-Hinspielniederlage revanchieren. Eine schlechte Nachricht erreichte die beiden Trainer Gregor Tomasik und Dimitri Kurnosow während der Woche. Die Knieverletzung von Christian Semmler hat sich bei einer weiteren Untersuchung als doch schwerwiegender herausgestellt. Der junge Stürmer wird mindestens weitere vier Wochen ausfallen und fehlt dem ECP am Wochenende genauso wie Michael Pfab und Michael Welter.