Die Schützlinge von Trainer Daniel Fries gastieren im Kellerduell am Sonntag (14.30 Uhr) als Tabellenzwölfter beim Tabellen-13. SV Nord Lerchenau.

Bei einer Niederlage droht gar die "Rote Laterne", bei einem Sieg winkt dagegen der Sprung ins Tabellenmittelfeld. "Wir wollen auf jeden Fall etwas mitnehmen und nicht mit leeren Händen die Heimreise antreten", sagt Fries. Das bedeutet: Mit einem Unentschieden könnte sich der Oberhaunstädter Übungsleiter auch anfreunden. Schon vergangene Woche hatte der 38-Jährige den Druck von seinen jungen Spielern genommen, indem er gegen den FC Moosburg im Vorfeld bei der Mannschaftsbesprechung nicht unbedingt einen Sieg eingefordert hatte. "Denn dann wäre der 0:1-Rückstand wohl zu einem Kopfproblem geworden", glaubt Fries und schiebt hinterher: "Und außerdem sind wir auch in der Lage, uns die Punkte gegen besser platzierte Mannschaften zu holen." Letztendlich drehte seine "Rumpftruppe" die Partie aber dennoch und gewann mit 2:1.

Trotz des dritten Saisonsieges wurde Florian Diegel, ein technisch sehr versierter Mittelfeldspieler auf der Acht, schmerzhaft vermisst. "Ihn können wir nicht so ohne Weiteres ersetzen", sagt Fries, der seine Mannschaft für das Gastspiel im Münchener Norden auf einen kleinen Platz vorbereiten wird. Denn der TSV-Coach weiß aus eigener Erfahrung, dass der Rasenplatz auf der Bezirkssportanlage in der Ebereschenstraße nicht der größte ist. "Das wird ein enges Spiel werden", sagt Fries - wohl nicht nur wegen der Fläche, sondern auch wegen zweier gleichstarker Gegner. "Solange wir nicht in einer Top-Verfassung sind, ist jedes Spiel eine schwere Aufgabe für uns. Aber nichtsdestotrotz wollen wir unseren zweiten Sieg in Folge." Die Lerchenauer kamen am vergangenen Dienstag in einem Nachholspiel gegen das Schlusslicht SpVgg Feldmoching nicht über ein 2:2 hinaus - immerhin war das Remis nach einem 4:0-Sieg gegen Grüne Heide Ismaning und einem 0:0 beim TSV Rohrbach bereits die dritte Partie in Folge ohne Niederlage.