Wenige Tage später fuhr die Grasser-Mannschaft mit einer Ladung Frust im Gepäck zum Nürburgring. Dort stand am Wochenende die fünfte Station des ADAC GT Masters auf dem Programm. Engelhart teilt sich in dieser Rennserie das Cockpit mit Rolf Ineichen. Als Qualifying-Pilot für den Samstagsdurchgang konnte der Schweizer wiederum den Lamborghini nicht weiter vorn als in Reihe elf der Startaufstellung platzieren. "Aufholen im Rennen" war also gefordert, und sowohl Ineichen als auch Engelhart lieferten in dieser Hinsicht den Nachweis ihres Könnens. Ärgerlich war nur, dass die Bemühungen unbelohnt blieben: Mit Platz elf wurden die Punkteränge knapp verpasst.

"Der Sonntag ist immer unser Tag", hatte Teamchef Gottfried Grasser zu Beginn der Saison verkündet. Und in der Tat gelang es Christian Engelhart, den stechend grünen Sportwagen weiter vorn zu positionieren, als seinem Partner am Tag zuvor. Die erzielte Zeit im Qualifikationstraining reichte für Reihe fünf in der Startaufstellung, wobei es hierbei wiederholt äußerst eng zuging: Den Ingolstädter trennten von der Poleposition nur wenige Zehntelsekunden. Im Rennen konnte sich das Deutsch-Schweizerische Duo dann einmal mehr deutlich verbessern. "Knapp am Podium vorbei" hieß es aber letztendlich - Platz vier sorgte dennoch für Zufriedenheit beim Grasser-Team. Christian Engelharts nächster Renneinsatz ist für den 26. August in Budapest bei der nächsten Station des Sprint-Cups im Rahmen der Blancpain GT Series geplant.