Emsige Medaillensammler in Regensburg: Unter anderem holten (von links) Fabian Heinemann (einmal Bronze), Andreas Rein (dreimal Gold), Claudius Lindner (viermal Gold) und Sara Krönert (einmal Gold, viermal Silber, einmal Bronze) Edelmetall für den SC Delphin Ingolstadt..
Emsige Medaillensammler in Regensburg: Unter anderem holten (von links) Fabian Heinemann (einmal Bronze), Andreas Rein (dreimal Gold), Claudius Lindner (viermal Gold) und Sara Krönert (einmal Gold, viermal Silber, einmal Bronze) Edelmetall für den SC Delphin Ingolstadt.
SC Delphin

Elfmal Gold, zehnmal Silber und 15-mal Bronze lautete letztendlich die Ausbeute der Ingolstädter Delphine. Das bedeutete einen guten neunten Platz im Medaillenspiegel. In sehr starker Form präsentierte sich der 13-jährige Claudius Lindner. Der Rückenspezialist absolvierte sowohl die 50 Meter, 100 Meter als auch 200 Meter in seiner Hauptlage jeweils in neuer Bestzeit und sicherte sich damit gleich dreimal die Goldmedaille. Auch für seinen Trainer etwas überraschend legte er dann über die 50 Meter Schmetterling noch nach. Dank sehr guten Starts führte er das Feld von Beginn an an – und behielt die Führung bis ins Ziel. In 30,55 Sekunden gewann Lindner seine vierte Goldmedaille.

Im Jahrgang 1999 ließ Andreas Rein seiner Konkurrenz insbesondere über 50 Meter Strecken Schmetterling in 25,90 und Freistil in 24,35 Sekunden nicht den Hauch einer Chance. Etwas spannender machte er es auf der 100-Meter-Freistilstrecke – hier brachte erst der Anschlag die Entscheidung. Letztendlich sicherte er sich jedoch mit einer einzigen Hundertstelsekunde Vorsprung den dritten Einzeltitel.

Am Ende einer langen Saison zeigte auch Larissa Heinemann (Jahrgang 2003) noch einmal eine starke Leistung. Nach zwei Silbermedaillen über 100 und 200 Meter Freistil, die sie jeweils in persönlicher Bestzeit absolvierte, drehte das Sprinttalent auf den 50-Meter-Strecken noch einmal richtig auf. Über 50 Meter Freistil gelang ihr in 27,71 Sekunden erstmalig der Sprung unter die 28-Sekunden-Grenze, und über 50 Meter Schmetterling durchbrach sie die 30-Sekunden-Schallmauer – beides jeweils deutlich zu schnell für die gleichaltrige Konkurrenz, sodass Heinemann ihre Topleistungen zweifach vergolden konnte.

Mit einer Verletzung ging Sara Krönert (2005) leicht gehandicapt an den Start. Nach viermal Silber über 100 Meter Rücken, 200 Meter Lagen, 200 und 400 Meter Freistil sowie einmal Bronze über 100 Meter Freistil vervollständigte sie auf ihrer Paradestrecke – den 200 Meter Rücken – ihren Medaillensatz mit der verdienten Goldmedaille.

Das letzte Gold für Ingolstadt gewann Brustspezialistin Emma Weiß (2004), die mit ihrem Sieg in starken 34,99 Sekunden über 50 Meter Brust der Seriensiegerin bei der deutschen Meisterschaft, Amelie Zachenhuber aus München, eine Niederlage beibrachte. Zudem gelang ihr über 100 und 200 Meter noch zweimal der Griff nach Bronze.

Bei ihren ersten bayerischen Meisterschaften zeigte weiterhin das erst zehnjährige Nachwuchstalent Christina Schulz, dass insbesondere auf den Freistilstrecken auch in Zukunft mit ihr zu rechnen sein wird. Sie gewann über 100 und 200 Meter jeweils Silber, über 400 Meter zudem noch Bronze. Und auch für Jonas Drieling (2001) nahm eine für ihn persönlich schwierige Saison mit vielen verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfällen mit einmal Silber über 50 Meter Freistil in 25,07 Sekunden sowie drei weiteren Bronzemedaillen noch einen versöhnlichen Abschluss. Die übrigen Medaillen für den SC Delphin holten Joshua Hollweck (einmal Silber und einmal Bronze), Olivia Gerrard (zweimal Bronze) sowie Maria und Lina Kapfer, Johanna Schmid, Fabian Heinemann und Raphael Mooser (je einmal Bronze).

In der vierwöchigen Sommerpause werden sich die jungen Athleten nun erholen, denn bereits im Herbst stehen wieder die ersten Wettkämpfe auf dem Programm.