Heideck: Landkreisduell und Spitzenspiel
Auf ein Duell auf Augenhöhe dürfen sich die Zuschauer zwischen Heideck (weiße Trikots) und Hilpoltstein freuen. ‹ŒArch - foto: Tschapka
Heideck

Der TSV Röttenbach hofft derweil bei der SG Ramsberg/St. Veit endlich auf den ersten Sieg in der Kreisliga.

Ein Duell auf Augenhöhe dürfen die Zuschauer zwischen Heideck und Hilpoltstein erwarten. "Ich schaue mir diesen Zwischenstand erst gar nicht an, es sind vier Spieltage vorbei", sagt Heidecks Trainer Jürgen Prüßner zur Tabellenkonstellation. Er hat mit seiner Mannschaft den Auftrag in Solnhofen gemeistert. Allerdings ist in Heideck die Personaldecke derzeit nicht üppig, mit Jonas Leitner und Martin Dengler waren nur zwei Spieler auf der Bank. Ursprünglich ist der Gesamtkader riesig, 20 Akteure befinden sich aber im Urlaub, auf dem Trainingsplatz stehen trotzdem 39 Mann. Wie bereits erwähnt haben sich die Zeiten bezüglich des Leistungsstandes der beiden Kontrahenten erheblich verändert. Letzte Saison bereits war der Kontakt zur Spitze schon hergestellt worden, in Heideck sah sich schon mancher, wenn auch etwas verstohlen, die Wege zur künftigen Konkurrenz beispielsweise nach Mosbach oder Aufkirchen auf der Karte an. Geblieben ist das Betätigungsfeld Kreisliga. "Hilpoltstein wird eine harte Nuss. Das Team hat fast keine Schwachpunkte, denn die Defensive ist ebenso stark wie die Offensive. Die Mannschaft hat sich noch einmal entwickelt und mit Vigan Asani zum Beispiel gute Einzelkönner. Wir spielen allerdings auf heimischem Platz und da sind wir eine Macht."

Unbelastet geht Prüßners Pendant Jürgen Wellert nicht in die Partie. Zum dritten Mal betreut er mit dem TV Hilpoltstein eine Begegnung gegen die Heidecker. Alle Mühe bisher war vergeblich, denn gewonnen hat er gegen den TSV noch nie. In Heideck gab es ein 1:1 und eine 1:2-Niederlage, sogar in der Burgstadt reichte es nur zu einem 1:1. Auf der Erfolgsspur befindet sich der TV Hilpoltstein ohnehin nicht. Zu den Ursachen gehört auch das Heimspiel gegen den TSV Berching, als seine Mannschaft sicher 2:0 führte und dann den Oberpfälzern einen Punkt überließ. "Es ist schon erstaunlich, denn wir haben in Meckenhausen 0:2 verloren, Berchings Potenzial ordne ich aber 70 Prozent höher ein. Ein 2:0 ist keine sichere Bank. Leider sind wir auf Freistoßflanken hereingefallen, das darf nicht geschehen", sagt Wellert. Vergeblich versuchte er von außen in den letzten zehn Minuten Einfluss zu nehmen. "Mein Leitspruch ist, wer den Ball hält, bestimmt das Spiel. Leider haben wir hierfür keinen sogenannten Leader. Ich habe zudem fast keine Stürmer, denn Christoph Herzog studiert in Kanada, Jörg Kotschak und Christian Herzog sind verletzt.

Trotz des 2:0-Sieges in Cronheim kann Meckenhausens Spielertrainer Michael Brandl nicht restlos zufrieden sein. "Wir haben zwar drei Punkte eingefahren, aber wir dürfen uns nach einer 1:0-Führung nicht auf Nebenschauplätze konzentrieren. Die zweite Hälfte war hitzig, das will ich im Fußball nicht so sehen. Das 2:0 war schon eine Erlösung." Gegen die DJK Pollenfeld stehen Brandl wieder fünf Urlauber zur Verfügung. Der Kontrahent ist schwierig einzuschätzen, da er erst zwei Spiele bestritten hat, in Röttenbach 5:0 gewann und bei der SG Ramsberg/St.Veit 0:3 unterlag. Zu achten ist auf Stürmer Stefan Biber, der letzte Saison 25 Treffer erzielte.

Der TSV Röttenbach tritt weiterhin auf der Stelle und bleibt mit einem Punkt auf Platz 13. Auch mit dem Abwehrrecken Serdar Er unterlag die Elf von Klaus Wachter gegen die DJK Limes mit 0:1. Der Röttenbacher Coach hofft darauf, dass sich der Defensivverbund noch besser einspielt und am Sonntag bei der SG Ramsberg/St. Veit weitere Punkte auf das Röttenbacher Konto kommen.