Am Sonntag sah Elia Erhart zwar die Zielflagge, blieb aber mit dem 18. Platz weit hinter den eigenen Erwartungen zurück.

Denn das Wochenende hatte eigentlich sehr vielversprechend begonnen. "Mit dem freien Training am Freitag waren wir sehr zufrieden", erzählte Erhart. "Uns haben gerade mal neun Zehntelsekunden bis nach vorne gefehlt. Das hat uns gezeigt, dass wir auf dem Nürburgring konkurrenzfähig sind." Doch die Freude über das freie Training sollte nur von kurzer Dauer sein: Im folgenden Zeittraining gelang es Elia Erhart bei berühmt-berüchtigtem Eifelwetter nicht, eine richtig schnelle Runde auf die Strecke zu zaubern. "Wir haben zu lange an der Box gepokert", sagte Erhart, der sich letztlich mit dem 26. Startplatz begnügen musste. Der einsetzende Regen machte dem Team einen Strich durch die Rechnung.

Im ersten Rennen war es dann ein unverschuldeter Unfall, der den Röttenbacher und seinen Teamgefährten Chris Höher ausbremste. Auch das zweite Rennen verlief turbulent. Gleich in der ersten Kurve gab es einen Unfall, an dem gleich mehrere Fahrzeuge beteiligt waren. Erharts Teamkollege Chris Höher konnte den Audi R8 LMS gerade noch abbremsen, verlor dadurch aber auch viele Plätze. Mit schnellen Rundenzeiten, die auf dem Niveau der Topteams lagen, gelang es dem Fahrerduo anschließend, sich im Rennen immer weiter nach vorne zu kämpfen. Mehr als Platz 18 sprang aber nicht mehr heraus.