Dass das Videostudium ein zentrales Element seiner Arbeit ist, unterstreicht der 53-Jährige aber auch wenige Tage nach seiner offiziellen Vorstellung noch einmal. "Das Geheimnis liegt im Detail. Es geht darum, Kleinigkeiten herauszupicken und den Spielern entsprechende Lösungen anzubieten", erklärt der Kroate.

Lösungen, zum Beispiel dafür, wie man es als eine von nur zwei sieglosen Zweitligamannschaften schaffen kann, ausgerechnet den Tabellenführer zu schlagen. Kein geringerer Gegner kommt nämlich zu Burics Debüt am Sonntag (13.30 Uhr) in den Fürther Ronhof. "Wir wissen, dass wir auf eine sehr starke Mannschaft treffen", sagt der 53-Jährige, der sich davon nicht nur am Bildschirm, sondern auch live im Stadion überzeugen konnte, als Fortuna Düsseldorf vor einer Woche den Aufstiegsaspiranten Union Berlin mit 3:2 besiegte. Ganz im Gegensatz zum Kleeblatt hat die Fortuna in dieser Saison noch keine Partie verloren. Es wird gleich die erste große Prüfung für den neuen Trainer.

"Mit einer guten Mentalität und der richtigen Organisation kann man aber vieles kompensieren", sagt dieser in Bezug auf sein eigenes Team. Und genau darauf kommt es Buric nun an: Über die richtige Einstellung und die nötige Leidenschaft möchte der Kroate seine Mannschaft zu einem insgesamt ansehnlicheren Spiel entwickeln: "Schon gegen Düsseldorf wollen wir ein anderes Gesicht zeigen, guten und erfolgreichen Fußball spielen", sagt er. Burics Überzeugung: "Je schwerer die Aufgabe, desto größer die Freude, wenn man sie erfolgreich beendet."