Rohrbach: Zu Gast beim Angstgegner
Stefan Leitl will bei St. Pauli punkten.
Rimmelspacher
Ingolstadt

Hintergrund für seine Zuversicht ist die Leistung seiner Mannschaft gegen den FC Erzgebirge Aue. Trotz der 1:2-Niederlage hat Leitl in der Vorwoche „nicht nur in der zweiten, sondern auch schon in der ersten Hälfte viele gute Dinge gesehen. Nur das Ergebnis hat am Ende nicht gepasst.“

Besonders gefallen hat dem 40-Jährigen das „aggressive Anlaufen des Gegners und die Ballgewinne in der gegnerischen Hälfte“. Ein Ansatz, den die Ingolstädter Anhänger noch gut aus der erfolgreichen Zeit von Leitl-Vorgänger Ralph Hasenhüttl kennen. Zugleich auch der Ansatz, mit dem die Ingolstädter am Samstag bei St. Pauli bestehen wollen. „Wir wollen ein gutes, aggressives Spiel abliefern und nach Möglichkeit die drei Punkte mit nach Hause bringen“, sagt Leitl. Spieler Sonny Kittel stimmt ein: „Wir waren gegen Aue schon überlegen und hätten eigentlich punkten müssen. Ich bin mir sicher, dass wir das jetzt bei St. Pauli schaffen. Die Qualität dazu haben wir auf jeden Fall.“

Personell kann der Trainer, dessen eigene Zukunft weiter offen ist, dabei aus dem Vollen schöpfen. Entsprechend dürfte sich die Aufstellung im Vergleich zur Vorwoche nur unwesentlich ändern. Wirklich offen scheint dabei nur eine Position im Mittelfeld zu sein, wo Tobias Schröck und Max Christiansen um den Platz in der Startelf kämpfen.

Hartmann wieder im Mannschaftstraining

Ingolstadt: Der "Bomber" ist ungeduldig
War lange genug nur Zuschauer: Moritz Hartmann brennt nach seiner schweren Verletzung auf die Rückkehr ins FCI-Team.
Ebner
Ingolstadt

Möglicherweise noch nicht in Hamburg aber zumindest kurz- und mittelfristig werden für Leitl in der Offensive weitere Optionen entstehen. So steigt heute ins Training ein. Ob es für Samstag reicht, ist allerdings offen.

Eine weitere gute Nachricht Leitls betraf FCI-Urgestein Moritz Hartmann, der seit dieser Woche wieder mit der Mannschaft trainiert. „Nicht zuletzt weil ich selber noch mit ihm zusammengespielt habe, freut es mich unheimlich für ´Mo`, dass er nach fast acht Monaten wieder da ist“, sagte der Trainer. Hartmann, dienstältester FCI-Profi, hatte zuletzt an einer langwierigen Oberschenkelverletzung laboriert. Wann er in der Meisterschaft mitwirken kann, ist derzeit allerdings immer noch nicht exakt zu sagen.