Oide Wiesn
Oide Wiesn: Seit 2010 gibt es die »Oide Wiesn« mit historischen Festzelten, Buden und Fahrgeschäften. Wer sich traut, kann im »Velodrom« eine Runde auf wackligen »Juxradeln« drehen. Im Museumszelt kann man einen Wohnwagen aus dem Jahr 1905 besichtigen und herausfinden, wie die Schausteller damals lebten. Für Kinder gibt es ein spezielles Programm mit Spielen wie Ringelstechen und Pferderennen.
dpa
München

Und das kam so: 2010 feierte die Wiesn ihr Jubiläum „200 Jahre Oktoberfest“: Nostalgische Volksfestattraktionen, bunte Trachten, Pferderennen und Festzelte, in denen bayerisches Brauchtum gepflegt wurde, machten diese Veranstaltung zu einem Publikumserfolg, der sich 2011 mit der Oidn Wiesn als feste Einrichtung fortsetzte. Im Museumszelt macht die Historische Gesellschaft Bayerischer Schausteller die Geschichte des Oktoberfestes lebendig. Dort gibt es auch ein abwechslungsreiches Kinderprogramm.

Neu auf der Oidn Wiesn ist das Zelt „Zur Schönheitskönigin“. Die Wirtsleute Gerda und Peter Reichert haben sich der Tradition der Volkssängerei verschrieben und lassen diese für München typische Wirtshauskultur in der Tradition von Karl Valentin, Ida Schuhmacher, Weiß Ferdl, dem Roiderer Jackl oder Bally Prell, der Schönheitskönigin von Schneizlreuth“, neu aufleben. Jürgen Kirner von der Couplet AG, bekannt auch
von den „Brettl-Spitzen“ im Fernsehen, hat als künstlerischer Leiter ein Programm zusammengestellt, das vom gemeinsamen Singen der Gäste bis zum Couplet-Vortrag bekannter Akteure der aktuellen Volkssängerszene reicht. Beim Nachwuchswettbewerb „Jetzt sing i“ sucht eine Jury den Superstar. Der Eintritt zur Oidn Wiesn kostet drei Euro, Kinder bis 15 Jahre und Schwerbehinderte ab 50 Prozent dürfen kostenlos hinein. Einlass ist ab 10 Uhr, nach Kassenschluss ab 21 Uhr ist der Eintritt frei. Das Festgelände schließt um 23 Uhr.