Schrobenhausen: Das verbindende Element
Zufriedene Ausstellungsmacher: Kunstvereinsvorsitzende Jutta Gütermann (v.l.), Martina Fuchs und Max Biller investierten viele Stunden in die Zusammenstellung der Schau. Zu sehen gibt es unter anderem das Werk "Bavaria Blu" von Rolf-Dieter Wührl und die Arbeit "Freiheit" von Christa Mesch. - Fotos: Drexler
Schrobenhausen

Wasser ist das beherrschende Thema der Stadtwerke, und es spiegelt sich auch in den Arbeiten der Künstler wieder. Das größte Kunstwerk, das im Eingangsbereich des Gebäudes hängt, stammt von Luitpold Hofmann, einem Mitarbeiter der Stadtwerke. Zu der Arbeit "Expansion - blaues Gold" habe ihn das Aufgabenspektrum seines Arbeitgebers inspiriert, heißt es in seiner Beschreibung zu dem Acrylgemälde.

Auch von den Mitgliedern des Kunstvereins ließen sich viele direkt oder indirekt vom Ausstellungsort inspirieren: entweder in der Wahl der Farben oder bei ihrem Motiv. Rolf-Dieter Wührls "Bavaria Blue" ist ein abstraktes Gemälde, in dem Betrachter vielleicht eine aufgewühlte See mit einem Segelboot erkennen können. Oder auch etwas ganz anderes. Kunst liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters. Bei der Eröffnung der Ausstellung philosophierte Thomas Schneider, Vorsitzender der Stadtwerke, über das Thema Kunst. Wie kann man Kunst definieren und was müssen die Betrachter können, fragte sich Schneider. Er kam zu der Ansicht, man sei als Betrachter gefordert, etwas genauer hinzusehen, um die Kunst zu verstehen und sich an ihr zu erfreuen. Seine Empfehlung an die Besucher: mit den Künstler ins Gespräch kommen. Dies entspreche seiner persönlichen Definition von Kunst: "Das Gespräch als verbindendes Element zwischen Menschen".