Karlshuld: Eine moderne Geschichte vom verlorenen Sohn
Der Lederbeutel war das wichtigste Utensil für Peter, den verlorenen Sohn. Auch die Teilnehmer am Kinderbibeltag in Karlshuld bastelten einen solchen Beutel. - Foto: Hammerl
Karlshuld

Die wurden in sechs Gruppen eingeteilt und hatten verschiedene Stationen zu absolvieren.

Pro Station gab es eine Perle, die die Kinder im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren auf ihr Drahtschwein auffädeln konnten. Das wurde ebenso wie der Lederbeutel, mit dem der verlorene Sohn im Bibeltext vom Vater losgeschickt wurde, im Saal des Gemeindehauses gebastelt. Nebenan gab es Traumfänger und oben im Jugendraum schickte Margit Ganser die kleinen Teilnehmer auf eine Fantasiereise. Dass das Vaterunser sich nicht nur beten, sondern auch tanzen lässt, zeigten Sylvia Tetzel und Margit Jung den Teilnehmern in der Christuskirche. Damit nicht nur die Feinmotorik, sondern auch die Grobmotorik der Kinder geschult wurde, diente die Wiese vor der Kirche als Sport- und Spielfeld.

Begonnen hatte der Kinderbibeltag mit einem Plenum in der Kirche, weitere gab es nach dem Mittagessen und zum Abschluss am Nachmittag. Im Plenum spielte das Kindergottesdienstteam die Geschichte "Peter haut ab" als kindgerechte Variante des Gleichnisses. Antje Fleischmann schlüpfte in die Rolle von Peter, Sylvia Tetzel und Maren Bilek spielten Peters Eltern, Anika Scheunert einen Bauern, und Karin Großer übernahm die Rolle von Peters Bruder Stefan. Sabine Resch und Stefanie Schäfer-Appel traten gemeinsam mit Pfarrer Johannes Späth, der als Moderator fungierte, in der Rahmengeschichte auf.