Zahlreiche Kandidaten waren bei der Gerolsbacher CSU zu Gast (v. l.): Bürgermeister Martin Seitz, Christian Moser, Martina Fischer, Bundestagsabgeordneter Erich Irlstorfer, Matthias Enghuber, Martina Baur und Ortsvorsitzender Jakob Buchberger.
Hans Kneißl
Gerolsbach
Buchberger kritisierte in seinem Bericht den Entzug landwirtschaftlichen Grundes durch hohe Ausgleichsflächen. Das Mutterschafts- oder Betreuungsgeld findet er  hingegen gut: „Die ersten drei Jahre mit der Betreuung der Eltern sind für die Entwicklung des Kindes wichtig“, so Buchberger.
 
Bürgermeister Martin Seitz berichtete über die Projekte der Gemeinde. Dazu gehören die Erweiterung des Kindergartens und der Kinderkrippe. Dies sei vor allem dem Anstieg der Geburtenzahl geschuldet, so Seitz. Anstehende Projekte sind der Bau diverser Radwege sowie die Realisierung des Kreisverkehrs in Gerolsbach. Dieser werde kommen, sagte Seitz, und soll bis 2020 fertig sein. Die Umsetzung des Feuerwehrkonzepts mit der Anschaffung neuer Fahrzeuge für die Alberzeller, Junkenhofener und Singenbacher Wehren steht heuer an. Die Ausstattung mit Glasfaser für die Ortsteile sei bereits im Gange, so der Rathauschef. Der Freisinger Bundestagsabgeordnete Erich Irlstorfer sprach von der Umsetzung des Koalitionsvertrages in Berlin. Diese Koalition mit der SPD sei keine „Liebesehe“, die Zusammenarbeit sei aber nötig zum Wohle der Bürger. Seine Kernkompetenzen Bildung und Erziehung seien ihm wichtig, sagte Irlstorfer. Dabei sei die Erziehung der Kinder durch Eltern, sofern möglich, zu bevorzugen.

Schatzmeister Alfred Höpp vermeldete einen kleinen Gewinn in der Kasse des Ortsverbands. Die Revisoren Melanie Huber und Hans Kneißl bescheinigten ordentliche Kassenführung, die Entlastung des Ortsvorstands erfolgte einstimmig.

Landtagsdirektkandidat Matthias Enghuber (Neuburg) erwähnte, dass zu viele Verordnungen und Gesetze nicht im Sinne der Bürger seien. Hier gelte es, Vereinfachungen und Reduzierungen anzugehen. Wichtig sei ihm auch die Infrastruktur, einhergehend mit einer guten ärztlichen Versorgung. Direktkandidatin Martina Baur (Ehekirchen) sagte, sie freue sich auf die beiden bevorstehenden Feste in Gerolsbach (Gründungsfeste der Burschen in Junkenhofen und der Schützen in Gerolsbach). Sie präferiere außerdem, bedingt durch Pflegenotstand, die Wiedereinführung eines sozialen Jahres.

Landtagslistenkandidat Christian Moser (Pfaffenhofen) hofft auf eine absolute Mehrheit bei der Wahl im Herbst. Er sei Anhänger eines dreigegliederten Schulsystems, sagte er. Wichtig sei ihm auch die Sicherheit, wofür die Polizei in Bayern mit Präventivmaßnahmen sorgen könne. Martina Fischer, Bezirkstagslistenkandidatin aus Gachenbach, betonte, sie sei in diversen Ehrenämtern tätig. Sie sprach auch über Kultur und Bildung, wofür Glentleiten und Förderschulen Beispiele seien. Wichtig sei ihr auch die Umwelt mit Fischereiwesen und intakter Imkerei.