Nach den obligatorischen Berichten des Kassiers und des Schriftführers blickte der scheidende Vorsitzende Konrad Kaul auf ein gutes Jahr für die Bienen und den Verein zurück. Trotz der großen Trockenheit sei die Honigernte für die Vohburger Imker nicht schlecht ausgefallen. Lediglich Waldhonig habe es 2015 keinen gegeben. In Zusammenhang mit den verschiedenen gefürchteten Bienenkrankheiten und Schädlingen, die inzwischen in Europa ihr Unwesen trieben, wies Kaul darauf hin, dass der Kleine Beutenkäfer Deutschland noch nicht erreicht habe, dass Experten aber vorbeugend dazu rieten, Hühner bei den Bienenbeuten zu halten oder Löschkalk zu streuen. Beides verhindere, dass die Käfer sich vermehrten und weiter ausbreiteten.

Abschließend dankte Kaul den Mitgliedern für das Vertrauen und die Zusammenarbeit, die er in den zurückliegenden zehn Jahren als Vorsitzender und zuvor als Kassier im Verein erfahren habe. Ebenso wie Schriftführer Richard Dommel sei er aber der Ansicht, dass es jetzt an der Zeit sei, den Verein in jüngere Hände zu geben. Aktuell, so erklärte Kaul, habe der Verein 34 Mitglieder, davon zwölf Jungimker. Der Zeitpunkt sei also perfekt, fügte Dommel hinzu. „Im Verein ist es wie im Bienenvolk. Damit es funktioniert, braucht es stete Erneuerung.“

Ganz in diesem Sinne verabschiedeten die Mitglieder eine neue, zeitgemäße Satzung. Durchgehend einstimmig fielen im Anschluss die Wahlen für die neu zu besetzenden Vorstandsposten aus: Neuer Vorsitzender wurde der bisherige Stellvertreter Andreas Martin. Das Amt des Zweiten Vorsitzenden übernimmt mit Andreas Neumayer ebenso ein Jungimker wie die Posten des Ersten und Zweiten Schriftführers, die künftig mit Ronald und Susanne Lamprecht besetzt sind. Nicht neu gewählt wurden die Posten des Kassiers und der Kassenprüfer. Sie werden zusammen mit allen anderen Vorstandsämtern in zwei Jahren turnusmäßig gewählt.