Stolz auf die hohe Auszeichnung: Michaela Kaniber (links) mit Sofie und Josef Badhorn bei der Verleihung in Lindau.
Stolz auf die hohe Auszeichnung: Michaela Kaniber (links) mit Sofie und Josef Badhorn bei der Verleihung in Lindau.
Foto: Singer
Schweitenkirchen
Einer davon stammt aus dem Landkreis Pfaffenhofen: die Schaubrennerei von Sofie und Josef Badhorn aus Schweitenkirchen.

"Sie haben handwerkliches Können auf höchstem Niveau bewiesen und gezeigt, dass Sie wahre Meister ihres Fachs sind", sagte die Ministerin in ihrer Laudatio. Laut Kaniber soll die Prämierung die Leistungen der Edelbrenner für die bayerische Kulturlandschaft stärker ins Bewusstsein bringen. Schließlich sei die Veredelung von Streuobst zu feinen Bränden ein wertvoller Beitrag zum Erhalt regionaltypischer Landschaften und ökologisch wertvoller Streuobstwiesen. "Edelbrände sind nicht nur Kulturlandschaft in höchster Konzentration, sondern auch ein Stück Heimat", so die Ministerin. Sie appellierte an die Brenner im Freistaat, Rohstoffe aus der Region zu verwenden. Das stärke nicht nur die heimische Landwirtschaft, sondern trage auch dem Wunsch der Verbraucher nach regionalen Qualitätsprodukten Rechnung.

Der Preis ist ein Eckpfeiler der Initiative "Wir brennen für Bayern". Grundlage für die Auszeichnung sind die Ergebnisse der Obstbrandprämierung, bei der die Brenner alle zwei Jahre ihr Können unter Beweis stellen. Mehr als 640 Proben von über 140 Betrieben wurden analytisch und bewertet.