Besucher auf der miba 2017. Auch im Frühjahr 2019 soll es solche Bilder wieder auf dem Ingolstädter Volksfestplatz geben. Dann wird die Messe aber unter neuer Regie stehen.
Besucher auf der miba 2017. Auch im Frühjahr 2019 soll es solche Bilder wieder auf dem Ingolstädter Volksfestplatz geben. Dann wird die Messe aber unter neuer Regie stehen.
Hauser (Archiv)
Ingolstadt
Die neue Inhaberin war vormals rechte Hand des im vergangenen Juni plötzlich gestorbenen langjährigen Messemachers Heinrich Sandner. Dessen Witwe hatte im vergangenen Herbst in Verhandlungen mit den Stadtratsfraktionen gegen anfängliche Widerstände eine Weiterführung der miba auf dem Ingolstädter Volksfestplatz erreicht. Die neue Chefin will sich an seinerzeit gegebene Zusagen halten, die Verbraucherschau mit einem neuen Konzept attraktiver zu machen.

Auch Versprechungen, während der miba mehr Parkplätze für die Öffentlichkeit auf dem Festplatz vorzuhalten, will die neue Inhaberin umsetzen. Es ist demnach an ca. 200 Stellplätze unmittelbar an der Messestadt gedacht. An der regelmäßigen Verdrängung Hunderter günstiger Abstellmöglichkeiten für Innenstadtbesucher und Beschäftigte durch die miba hatte sich wiederholt Kritik entzündet. Insbesondere die Freien Wähler und die Bürgergemeinschaft hatten deshalb einen anderen Standort für die Messe gefordert. Die BGI hatte einen entsprechenden Antrag im vergangenen Herbst wegen der Zusagen der Sandner GmbH allerdings wieder zurückgezogen.