Die einzige Alternative, stressfrei ohne Stau, Lärm und Abgase über Donaustausee, Baggersee, Haslang-Park und Landesgartenschaugelände zu schweben und mit ruhigem Gewissen ohne Kohlendioxid-Belastung entspannt zum Arbeitsplatz chauffiert zu werden, ist eben nur mit einer ÖPNV-Seilbahn mit Großkabinen möglich. Im Südwesten der Stadt einzusteigen an einem P&R-Parkhaus (auch für Radfahrer geeignet), welches an eine Ringbuslinie angeschlossen und mit gleichem Ticket nutzbar ist, würde sicher für die Anwohner in Haunwöhr und im Norden der Stadt eine enorme Entlastung bringen. Die Studenten der THI haben es ja schon in einer Studie im Osten der Stadt gezeigt, was alles möglich ist, um in der dritten Ebene (in der Luft) den Verkehr fließen zu lassen.

Die Seilbahn als urbanes Verkehrsmittel des ÖPNV ist nicht mehr Utopie, sondern, wie andere Städte (meist außerhalb Europas) beweisen, schon längst Realität und allemal mit viel weniger Kosten verbunden als ein dunkler Tunnel mit groß angelegten Straßenanbindungen für den Individualverkehr.

Rudi Wagner, Ingolstadt