Das Besondere beim Kirchenbau war die Verwendung von 250 Jahre alten Balken eines abbruchreifen Bauernhofs aus Hitzhofen. Schon zum Richtfest kamen 200 Gäste. Der Kirchenbau erhielt sogar den Deutschen Holzbaupreis.

Im Innenraum ist die Ausstattung schlicht und kann je nach Bedarf verändert werden. Auch der achteckige Altar, der Taufstein und die Abendmahlsgeräte bestechen durch einfache Formgebung. Sonntag für Sonntag ruft eine 200 Jahre alte schlesische Glocke, die über Hamburg nach dem Krieg nach Wettstetten gelangte, die Gläubigen zum Gottesdienst. Sie wurde gut sichtbar über dem Eingang platziert und wird auch heute noch von Hand geläutet. 1984 bekam die Kirche dann eine Orgel. Zur Kirche passend sieht man nur Holzpfeifen, die Metallpfeifen sind im Inneren der Orgel versteckt. Lange wurde nach einem passenden Namen gesucht. Schließlich traf man die Entscheidung "Jakobuskirche" im Zusammenspiel mit den Namen der zwei Brüder Jakobus und Johannes.

Jedes Jahr findet am Sonntag um den Jakobustag, dem 26. Juli, das Jakobusfest statt: Nach dem Festgottesdienst zum Kirchenjubiläum, der am Sonntag, 23. Juli, um 10.30 Uhr zum Jakobustag stattfindet, laden Pfarrerin Eliana Briante, Pfarrer Markus Herrgen und der Kirchenvorstand zum gemeinsamen Mittagstisch ein. Am Nachmittag folgt ein buntes Programm für Groß und Klein mit Zauberer, Spielen und Gesang. Nach Kaffee und Kuchen endet der Festtag mit einer Andacht um 16 Uhr.