Nach dem Ortstermin im Juli mit Stadtplanerin Ulrike Brand lag nun ein Vorschlag der Verwaltung zur künftigen Gestaltung vor.

Die Ortsteilpolitiker waren sich letztlich einig, dass eine Renovierung des heruntergekommenen Gebäudes zu kostspielig wäre. Somit stimmte man für einen Abriss und plädierte für einen Ersatzbau, damit der Obst- und Gartenbauverein dort auch künftig seine weit und breit einmalige und jedes Jahr eifrig genutzte Obstpresse unterbringen kann. In einem Zuge soll dann auch die angrenzende Kirchenmauer erneuert werden. Die BZA-Mitglieder legten auch Wert darauf, dass dann auch eine Rampe für den barrierefreien Zugang zu Kirche und Friedhof erstellt wird. Man war der Meinung, dass nachher auch der Vorplatz gepflastert und mit einem Brunnen und Sitzgruppen gestaltet werden sollte. Der neue Dorfplatz in Rothenturm könnte hier als Vorbild dienen.

BZA-Chef Michael Kraus legte den Mitgliedern anschließend die Auswertung der Geschwindigkeitsmessung der vergangenen Monate in den 30er-Zonen Weckenweg und Hegnenbergstraße vor. Dabei zeigt sich durchgehend, dass die Tempoüberschreitungen in der Früh ab 6 Uhr und nach Mitternacht am deutlichsten sind. Auch künftig sollen die beiden Messgeräte regelmäßig für die Ortsteile angefordert und von BZA-Mitglied Franz Hoffmann betreut werden.

Kraus berichtete auch, dass aus der Söhrstraße - einer Spielstraße - Beschwerden wegen der angeblich wilden Parkplatzsituation vorliegen. Nicht zufriedenstellend sei weiterhin die Verkehrssituation um die Schule in Oberhaunstadt. Ein Anwohner der Bernd-Rosemeyer-Straße berichtete leidenschaftlich über ähnliche Probleme bei Spielbetrieb am alten Sportplatz. Michael Kraus will hier das Gespräch mit dem Sportverein suchen.