Ingolstadt: Eine Affenkälte
Die Weißbüscheläffchen im Zoo Wasserstern sollen ein neues Gehege bekommen - Foto: Hauser
Ingolstadt
Allerdings wird es wohl der letzte durchfrorene Winter für die frechen kleinen Krallenaffen sein. Im nächsten Jahr ziehen sie in das neue Affengebäude um, das 2012 entstehen soll. Das wird besser isoliert sein, als ihre derzeitige Wohnung aus den 60er-Jahren.

Die quirlige Affenbande im Ingolstädter Zoo Wasserstern besteht aus einer Mutter und vier Jungtieren. Auch in der Wildbahn bilden die neugierigen Tiere Familienverbände. Anders als bei anderen Säugetieren wandert der Nachwuchs nicht aus, sondern bleibt ein Leben lang im Familienverband. Im Zoo lassen sich die Tiere am liebsten mit Babybrei, Obst und Mehlwürmern verwöhnen. Die Tiere sind überaus neugierig. Bei Besuch hüpfen sie schnell ans Gitter ihres Geheges und nehmen den Ankömmling genau in Augenschein. Die feingliedrigen Hände der Affen sind perfekt geeignet, um sich an den dünnen Drähten festzuklammern. Wird die Käfigtür dann allerdings geöffnet, verlässt die Äffchen dann doch der Mut und sie versuchen, sich möglichst schnell hinter den Lampen und Ästen in ihrem Käfig zu verdrücken.