Mit 32 Jahren kam Pabst im Jahr 2003 als Nachfolger von Albert Wotruba nach Großmehring. Nach etwa 15 Jahren sollen nach Vorgabe der Diözese Regensburg die Pfarrer ihre Stelle wechseln.

So wurde Pabst nach eigenen Angaben von der Diözesanverwaltung gefragt, aber auch dringend gebeten, die frei gewordene Stelle an der Stadtgrenze von Regensburg zu übernehmen. "Ich habe mich also nicht selbst darum beworben", merkt Pabst an.

Seine neue Pfarreiengemeinschaft umfasst etwa 4400 Katholiken, nur knapp weniger als Großmehring mit 4500. Jedoch ist das Gebiet der drei politisch getrennten Gemeinden viel größer. Pielenhofen kennt Pabst schon länger, da es ein bekannter Wallfahrtsort ist und er als gebürtiger Regensburger öfter als Kind schon dorthin gepilgert ist. Auch ehemalige Klassenkameraden von ihm sind dort beheimatet.

Sein Nachfolger in Großmehring wird Wilhelm Karsten, der augenblicklich in Eggenfelden als Kaplan tätig ist. Es ist die erste Pfarrstelle für den 35-Jährigen. Da er auch schon in Neustadt an der Donau Kaplan war, kennt er die Gegend und auch einige Amtskollegen im Dekanat Pförring.