Beim Eintreffen der Polizeistreife gegen zwei Uhr war noch lautstark rechtsradikale Musik zu hören. Nachdem der 29-jährige Wohnungsinhaber den Be-amten den Zutritt verwehrte, schoben diese ihn zur Seite.

In der Wohnung fanden die Polizisten mehrere Hülsen abgeschossener Schreckschussmunition. Offensichtlich hatten drei Männer im Alter von 27 bis 33 Jahren, von denen einer bereits schlief, eine Geburtstagsfeier veranstaltet und dabei auch mit einer Schreckschusspistole geschossen.

Weil laut Polizei Gefahr im Verzug war, kündigten die Beamten eine sofortige Wohnungsdurchsuchung an, der sich der Wohnungsinhaber widersetzte. Laut Polizei musste er gefesselt werden. Dabei wurde ein Beamter leicht verletzt. Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden die Polizisten eine Vielzahl von Gegenständen, die dem rechtsradikalen Gedankengut zugeordnet werden können. Der 29-jährige Wohnungsinhaber wurde nach einer Blutentnahme wieder auf freien Fuß gesetzt, muss sich nun aber wegen zahlreicher Gesetzesverstöße verantworten.