Sie lenkt den Blick auf eine architektonisch interessante Epoche, die sogenannte Nachkriegsmoderne. Dies kann die Begegnung mit Gebäuden sein, die einem seit Jahrzehnten geläufig sind, aber auch eine Entdeckungstour ins Unbekannte. Denn viele der Häuser, Fassaden, Eingänge oder Treppenhäuser kann der Betrachter zunächst nicht verorten. So möchte die Ausstellung Anregung sein, auf Spurensuche zu gehen. Dabei gibt es einiges zu entdecken: originelle Pavillons, Kioske und Tankstellen ebenso wie elegante öffentliche Gebäude, Schulen, Kirchen oder Mietshäuser. Der Zeitgeist der 50er, geprägt von Aufbruchsstimmung, Optimismus und dem Wunsch nach neuen, modernen Formen, nach Transparenz und Licht, spricht aus diesen Bildern und erinnert an eine unvergleichlich experimentierfreudige, spannende Epoche.