Greding: Eine etwas durchwachsene Saison
Beim Abschlussabend wurden einige Mitgliedes des Vereins geehrt. - Foto: Bauernfeind
Greding

Zunächst blickte Sportvorsitzender Daniel Geyer auf die vergangene Saison zurück: Die Spielzeit 2017 verlief diesmal klar schwächer als die vergangene Saison. Doppelt so viele Niederlagen wie Siege hatte es gegeben - 22 Erfolge standen 44 Niederlagen gegenüber. Mit einem kleinen "Schlussspurt" konnten die Sportler die anfangs doch sehr dürftige Bilanz dann noch etwas aufpolieren.

Dennoch konnten viele Mannschaften ihre gesetzten Ziele erreichen: so schaffte die erste Herrenmannschaft in der Kreisklasse eins mit Rang drei ihre beste Platzierung seit Jahren. Der Klassenerhalt wurde souverän geschafft, bester Spieler war hier Thomas Ochsenkühn, der dieses Jahr einen enormen Leistungssprung gezeigt hat. Mit zwei Saisonsiegen nach dem Aufstieg konnten auch die Herren zwei in der Kreisklasse zwei die Liga sichern. Die beste Spielbilanz konnte hier Hans Müller vorweisen, der auch bei der Doppelvereinsmeisterschaft stark aufspielte: Fünf Einzel und vier Doppel konnte er gewinnen - eine starke Leistung. Die dritte Herrenmannschaft landete im Endklassement auf Rang fünf. Bastian Falk hatte hier die meisten Siege zu verzeichnen. Besonders bemerkenswert, da er alle Spiele an Position eins absolvierte. Wie immer ein hartes Brot war die mittlerweile dritte Spielzeit der Herren 30 in der Bezirksliga. In den wichtigen Spielen konnte man stets alles abrufen und damit die drei nötigen Siege zum Klassenerhalt holen. Michael Beck hatte dabei die beste Spielbilanz: vier gewonnene Einzel und sechs gewonnene Doppel standen am Schluss auf seinem Konto. Weiter trugen Daniel Geyer und Jürgen Regensburger erheblich zum Klassenerhalt bei. Geyer holte an Position eins immerhin fünf Einzelsiege, Regensburger ging im Einzel insgesamt sechsmal als Sieger vom Platz. Auf Rang fünf landeten die Herren 40, hier war Rudi Meier bester Spieler.

Ein schwieriges Jahr in einer neuen Liga - das war die Spielzeit der Herren 50. Man konnte kein Spiel gewinnen. Die beste Spielbilanz hatte hier Sepp Weingärtner mit vier Einzelerfolgen und drei Siegen im Doppel. Erstmals ein Spiel in der Bayernliga konnte die Herren 75 Mannschaft gewinnen. In allen anderen Spielen zog man sich wie immer achtbar aus der Affäre, zumal man mit nur sechs Spielern einen sehr engen Kader hatte. Otto Gilnhammer mit zwei Einzel- und fünf Doppelerfolgen war hier bester Spieler. An seiner Seite agierte "Mister Doppel": Hans Georg Piotrowski - mittlerweile stolze 80 Jahre alt - er konnte von sieben Doppeln fünf gewinnen.

Kein einfaches Jahr war es für die junge Damenmannschaft nach dem Aufstieg in die Kreisklasse eins. Am Ende belegte man in einem Schlussspurt noch Rang drei, was natürlich den Klassenerhalt bedeutete. Für eine tolle Bilanz sorgte Carina Kratzer: Alle sechs Einzel konnte sie gewinnen, dazu kamen fünf Erfolge im Doppel. Für die Damen 30 war es ein schwieriges Jahr: In den beiden letzten Spielen machte man im zweiten Bezirksklassenjahr den Klassenerhalt noch perfekt. Erfolgreichste Spielerin war hier Martina Wolfsteiner.

Die beste Saison seit langem spielten die Damen 40. Mit einem grandiosen dritten Rang hatte man sogar ein Wörtchen beim Aufstieg mitzureden. Mit vier Einzelsiege und vier Doppelerfolge war Angela Weingärtner die beste Spielerin.

Eine gute Saison mit Rang fünf belegte die zweite Damen 40 Mannschaft. Elli Stellamanns spielte mit acht Siegen, drei im Einzel, fünf im Doppel, besonders erfolgreich. Nach den Einzelehrungen bedankte sich Vorsitzender Geyer bei allen Mannschaftsführern mit einem Präsent. Außerdem galt der Dank den beiden Breitensporttrainern Georgios Fotopoulos und Stefan Daiser sowie Vereinstrainer David Wex für ihre gute Arbeit. Des weiteren bedankte er sich bei Michael Beck für die Redaktionsleitung des Heftes Aufschlag, Martin Bauernfeind für die Pressearbeit, den Helfern bei Schule auf den Court, den Organisatoren des Jugendturniers und dem KAMA-Cup sowie bei Christa Meier für die Organisation des Abschlussabends.