Richard Ulrich, Geschäftsführer des Diözesanrates der Katholiken in Eichstätt, zeigt die Box für Kandidatenvorschläge.
Richard Ulrich, Geschäftsführer des Diözesanrates der Katholiken in Eichstätt, zeigt die Box für Kandidatenvorschläge.
Hofmann/pde
Eichstätt
Wer kandidieren will, kann sich direkt an das zuständige Pfarramt wenden. Alternativ stehen in den Kirchen und Pfarrhäusern Boxen bereit, in denen schriftlich Vorschläge gemacht werden können. Diese können noch bis zum 31. Dezember eingereicht werden. Anschließend werden sie geprüft und die Listen ergänzt, falls sich nicht genügend Kandidaten finden. "Jeder ist aufgefordert, für diese Wahl zu werben, nach Kandidaten zu suchen, und natürlich auch zur Wahl zu gehen", erklärt Richard Ulrich, Geschäftsführer des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Eichstätt. "Der Pfarrgemeinderat hat die Aufgabe, in allen Fragen, die die Pfarrgemeinde betreffen, beratend oder beschließend mitzuwirken, um so das Leben in der Gemeinde aktiv mitzugestalten", verdeutlicht Ulrich.

Im Hinblick auf die Pfarrgemeinderatswahl haben sich die Pfarreien der Diözese Eichstätt nun auch für ein Pfarrverbandsmodell entschieden. Von den 74 Pastoralräumen, die durch die Neuordnung der Seelsorgeeinheiten im Bistum Eichstätt entstanden sind, haben 69 das Pfarrverbandsmodell 1 beschlossen. Dort wird es wie bisher mehrere Pfarrgemeinderäte mit einer Arbeitsgemeinschaft der verschiedenen Kirchenverwaltungen geben. Fünf Pfarrverbände haben das Pfarrverbandsmodell 2 gewählt: Nürnberg Süd-West, Nürnberg Langwasser, Nürnberg Katzwang-Reichelsdorf, Nürnberg Altenfurt-Fischbach-Moorenbrunn und Hilpoltstein. Hier entstehen Kirchortsräte, die bei der Pfarrgemeinderatswahl gewählt werden und Vertreter in den jeweiligen Pfarrgemeinderat entsenden.

Weitere Informationen unter www.bistum-eichstaett.de.