Denkendorf: Mit Kostümen , teils hintersinnigen Witzen und ihren Liedern begeisterten da Huawa, da Meier und i das Publikum in der Denkendorfer Schulturnhalle.
Mit Kostümen , teils hintersinnigen Witzen und ihren Liedern begeisterten da Huawa, da Meier und i das Publikum in der Denkendorfer Schulturnhalle.
Pfaller
Denkendorf
Nach 2014 war es der Freiwilligen Feuerwehr Denkendorf um den stellvertretenden Vorsitzenden Bernd Mosandl ein weiteres Mal gelungen, die drei Kabarettisten aus Niederbayern und der Oberpfalz zu engagieren. Neben den üblichen Späßen, die vor allem mit der Figur und dem Phlegma des Herrn „Meier“ zu tun hatten, waren die Pointen und Gags in diesem Jahr wesentlich hintersinniger. Teilweise blieb das Lachen auch im Hals stecken und es war in der Schulsporthalle Denkendorf so still, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören. Und so war die Grundbotschaft eine ganz Einleuchtende: „Zeit is’ a Matz, soll’s vergeh’, bleibt’s steh’, wär’s mal schee, dat’s vergeh’.“ Für alle nicht-bayerischaffinen Zuhörer erklärten die drei den Begriff „Matz“, der in Bayern sowohl positiv, als auch negativ besetzt sein könne.

Im Rahmen einer Zeitmaschine ging’s zurück ins Jahr 1516, zur Einführung des Reinheitsgebots. Und man nahm ihnen den Spruch „Alkohol ist mein Kiacherl und mein Hartwurstbrot“ sofort ab. Über deren eigene Jugend, ging es dann im Laufe der Zeitreise in die Gegenwart ins Heute. Begeisterung herrschte im Publikum beim Lied „Nacktschneckenkiller mit Bonanzarad“. Nachdenklich stimmten die Drei mit der Parodie der drei Auswanderer vom Planeten „Gamma Grins“, die auf die Erde kommen, weil auf ihrem Planeten alles kaputt ist.

Zum Abschluss des aktuellen Programms gab es den ultimativen Gänsehauteffekt: Auf der Bühne trafen sich der Boandlkramer, Erzengel Gabriel und Petrus zum Abgesang. Begeisterung kam dann nochmal im Auditorium auf, als das Trio als Zugabe drei Lieder des Programms von 2014 zum Besten gab.