Adelschlag: Stühlerücken im Verein
Stellten sich mit ihren Vorgängern zum Gruppenfoto auf: Die Mitglieder des neuen Vorstands der FFW Adelschlag. Im Bild Daniel Morgott (2. von links) und Mischa Jörg, Franziska Eisenschenk und Christian Gsandner (Bildmitte). - Foto: Morgott
Adelschlag

Der Vorsitzende Mathias Mogl stellte sich nach einer Wahlperiode nicht mehr zur Verfügung. Ihm folgte der ehemalige Schriftführer Christian Gsandner. Nach über 18 Jahren als Kassier hörte auch Thomas Hiermeier auf. Für dieses Amt wurde Mischa Jörg von der Versammlung gewählt. Als neue Schriftführerin konnte Franziska Eisenschenk gewonnen werden; wiedergewählt wurde der stellvertretende Vorsitzende Daniel Morgott.

Der Verein, der vor kurzer Zeit sein 30-jähriges Bestehen mit einem Gottesdienst und Frühschoppen feierte, hat zurzeit 141 Mitglieder. Bürgermeister Andreas Birzer untermauerte die Aufgabe des Vereins als Unterstützer für den aktiven Dienst. Von der Gemeinde komme die Unterstützung in materieller Weise. In Adelschlag leisten vier Wehren mit sieben Fahrzeugen, drei Atemschutzgruppen und einer THL-Gruppe ihren freiwilligen Dienst.

Dass diese Wehren bedarfsgerecht ausgerüstet werden können, regelt ein Feuerwehrbedarfsplan. Der FFW Adelschlag wird frühestens 2020 ein neues Löschfahrzeug in Aussicht gestellt. Das in Planung stehende Gemeinschaftshaus mit Feuerwehrgerätehaus wird voraussichtlich erst 2022 umgesetzt werden können.

"Hut ab", resümierte Kreisbrandmeister Erwin Meilinger. Die FFW Adelschlag habe sich zu einer schlagkräftigen Truppe gemausert. Jedoch werde die Bildung von guten Einsatzgruppen nicht einfacher, sagte Meilinger. Die Bildung von sogenannten Ausrückegemeinschaften mit benachbarten Wehren sei die Zukunft und werde nicht aufzuhalten sein. Meilinger berichtete auch von der Heraufsetzung des Höchstalters für den aktiven Feuerwehrdienst auf 65 Jahre. Während der Hauptversammlung zeichnete der Kreisbrandmeister außerdem Anton Mühlbauer und Jürgen Hallmeier mit dem Feuerwehrehrenzeichen Klasse 2 in Silber für ihren 25-jährigen Dienst aus.

Kommandant Michael Kammerbauer konnte von sechs Jungfeuerwehrmännern berichten. Auch nicht alltäglich sei, dass eine junge Frau die Prüfung zur Atemschutzträgerin ablege, wie jüngst geschehen. Derzeit gehen bei der FFW Adelschlag 65 Aktive ihren freiwilligen Dienst nach. Kammerbauer kündigte im Frühjahr eine Leistungsprüfung für die Technische Hilfeleistung an.