Beilngries: Viele schöne Erinnerungen
Jeden Tag war etwas geboten beim Ferienprogramm der Stadt Beilngries. Organisatorin Romana Herrler zieht ein positives Fazit. ‹ŒArch - foto: Fabian Rieger
Beilngries

Herrlers Fazit fällt positiv aus. "Es macht jedes Jahr Freude, die Begeisterung der Kinder mitzuerleben und altbekannte Gesichter zu treffen. Die Zusammenarbeit mit den Eltern läuft gut und das Vertrauen wird durch regen Kontakt gefördert; ebenso zu den Betreuern, deren Engagement die Eltern sehr schätzen", erklärt die Jugendbeauftragte. Den beteiligten Gruppen, Vereinen und Geschäften ist sie dankbar. Ohne deren Engagement sei ein solches Angebot nicht möglich. An nahezu jedem Ferientag konnten sich die Kinder und Jugendlichen an einzelnen Aktionen beteiligen. Sie ruft noch einmal in Erinnerung, was alles angeboten wurden.

Zum Auftakt wanderten die Kinder mit Förster Georg Dütsch, der ihnen viel Interessantes über den Wald erzählte. Am nächsten Tag durften Jugendliche mit den Gebirgsjägern aus Ingolstadt zur Gebirgsausbildung fahren. Nach einem anspruchsvollen Anstieg wurde ihnen das Abseilen gezeigt und sie erhielten eine Einweisung in Bergrettung. In der ersten Ferienwoche machte auch der Spielbus des Kreisjugendrings auf dem Gelände des FC Beilngries Station. Fast 20 Kinder wollten derweil das Floßbauen erlernen und ließen sich auch darauf ein, ihr Meisterwerk selbst zu besteigen. Es ging vom Campingplatz bis zur nächsten Bootsanlegestelle.

Tennis, Töpfern und Klettern im Hochseilgarten waren bewährte Angebote, die auch diesmal wieder gerne wahrgenommen wurden. Am Märchen- und Spieletag durften die Betreuer ihr kreatives Können beweisen und spielten den Kindern verschiedene Märchen vor.

Beim Kanufahren sah es sehr nach Regen aus, aber es hielt aus, solange die Kinder auf dem Wasser waren, und auch der Zwischenstopp an der Kratzmühle verlief trocken. Naturverbundene Heranwachsende beteiligten sich derweil am Angebot "Von der Wiese auf den Teller" und Tanzbegeisterte nahmen bei "Fit for Kids" teil.

Die Erlebnistage wurden mit Übernachtung angeboten, was auch von einigen Kindern angenommen wurde. Sie durften ein Lagerfeuer sowie eine Nachtwanderung erleben. Bei den Veranstaltungen Orientalischer Tanz, Break-Dance, Schnitzeljagd und Cocktail mixen sowie Dance and Stepp kamen dann weitere Teilnehmer dazu. "Diese drei Tage förderten den Zusammenhalt und die Selbstständigkeit der Teilnehmer", betont Romana Herrler.

Ein Renner im Ferienprogramm ist stets das "Kochen mit Johann". Diesmal meldeten sich 30 kleine Köche an. Die Fahrt ins Legoland nach Günzburg fand bei herrlichem Wetter statt und die Kinder kamen zwar erschöpft, aber auch begeistert zurück. Altmühlgolf, Fotokurs und Swingolfen standen auch auf dem Programm und die Anbieter gaben ihre Erfahrungen weiter. In der Boulderhalle tummelten sich fast 40 Kinder, was nun möglich ist, da sie auf einen zweiten Raum erweitert wurde. Dadurch hatten die vielen Kinder ausreichend Platz zum Klettern.

Beim Reitangebot beteiligten sich ausschließlich Mädchen und sie waren stolz darauf, in der Gruppe ausreiten zu dürfen. Hier waren keine Vorkenntnisse erforderlich und die geführten Touren funktionieren bestens.