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17.03.2014 01:10 Uhr | x gelesen
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Alfred Paulus folgt auf Josef Kundler


Bild: Alfred Paulus folgt auf Josef Kundler. Mindelstetten Mindelstetten (bis) Der neue Bürgermeister von Mindelstetten heißt Alfred Paulus. Der derzeitige Dritte Bürgermeister der Gemeinde hat sich bei der gestrigen Wahl gegen den Amtsinhaber Josef Kundler durchgesetzt.

Mindelstetten (bis) Der neue Bürgermeister von Mindelstetten heißt Alfred Paulus. Der derzeitige Dritte Bürgermeister der Gemeinde hat sich bei der gestrigen Wahl gegen den Amtsinhaber Josef Kundler durchgesetzt.


Mindelstetten: Alfred Paulus folgt auf Josef Kundler
Wechsel nach zwölf Jahren: Alfred Paulus (CWG; rechts) ist der neue Bürgermeister von Mindelstetten. Josef Kundler (CSU) gratuliert dem Wahlsieger, der in den vergangenen sechs Jahren sein zweiter Stellvertreter war - Foto: Sprogies
Mindelstetten

Das Ergebnis ist knapp, und es wird wohl noch eine Zeit lang dauern, bis es die beiden Mindelstettener Bürgermeisterkandidaten verdaut haben. Der Amtsinhaber Josef Kundler, der für die CSU angetreten war, hat insgesamt nur 69 Stimmen weniger bekommen, als der Kandidat der CWG, Alfred Paulus. Während Kundler „schon etwas enttäuscht“ ist, hat Paulus kurz nach der Bekanntgabe des Ergebnisses „noch kein richtiges Glücksgefühl“.

Beide bekommen bei der Auszählung in der Mindelstettener Grundschule hautnah mit, dass sie nah beieinanderliegen. Bei den vielen Briefwählern und im Kernort hat Paulus mehr Stimmen gesammelt, in Offendorf dagegen Kundler.

Auch aus der Gruppe der Wahlhelfer in der Mindelstettener Grundschule gibt es erst einmal ein paar ungläubige Nachfragen, als Paulus’ Wahlsieg verkündet wird, dann Beifall und Glückwünsche. Unter den Wahlhelfern sind viele CSU- und CWG-Kandidaten für den Gemeinderat, die den Wechsel ebenfalls noch verarbeiten müssen.

„So etwas passiert halt in einer Demokratie“, lautet Kundlers erstes Fazit wenige Minuten später. Sein Mitbewerber betont, dass beide in den vergangenen zwölf Jahren gut zusammengearbeitet haben. Er hoffe, dass das auch so weitergehen werde und sie ein Team bleiben. Beiden ist es wichtig, dass sie einen sauberen Wahlkampf geführt und „nicht auf den anderen geschimpft haben“, wie der CWG-Kandidat es formuliert. „Doch jeder kämpft, jeder hat seine Mannschaft hinter sich.“

Kundler, der nach zwölf Jahren sein Amt abgeben muss, will erst einmal „14 Tage vergehen lassen“. Dann könne man über die weiteren Pläne für die Gemeinderatsarbeit sprechen. Bis zur konstituierenden Sitzung im Mai haben beide noch Zeit genug, um nachzudenken.

An der Verteilung der Sitze im Mindelstettener Gemeinderat hat sich dagegen bei der gestrigen Wahl nichts geändert. Jede Fraktion schickt weiterhin sechs Vertreter in das Gremium. Der neue Bürgermeister muss deshalb darauf hoffen, dass die CSU seine Arbeit genauso unterstützt, wie die CWG bis jetzt die Vorhaben Josef Kundlers.

Im Wahllokal im Vereinsbahnhof Offendorf sind besonders viele Stimmen für die CSU abgegeben worden. 71,1 Prozent waren es dort. Für den Ausgleich sorgten die Wähler, die in Mindelstetten und per Brief abstimmten. Zu Hause gewählt haben diesmal noch mehr Bürger als früher. 1053 haben insgesamt über den Bürgermeister abgestimmt, 635 nutzten dafür die Briefwahl.


Von Birgit Sprogies
 

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