Sonntag, 20. Januar 2019
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Zwölf Ordner füllt das von Konrad Müller (oben links) gesammelte Material zum Mord in Hinterkaifeck, wo in der Nacht zum 1. April 1922 sechs Menschen starben. Die Unterlagen übergab er nun an Ansgar Reiß (rechts) für das Bayerische Polizeimuseum. Auch das Bild von dem Hof (unten links) stammt von Müller. Heute erinnert nur noch ein Marterl (unten rechts) an die Tat.

Das Vermächtnis des Kommissars

Ingolstadt (DK) Der sechsfache Mord von Hinterkaifeck bleibt 96 Jahre später weiter ein Rätsel. Einer, der sich zeitweise sogar dienstlich mit dem Fall befasste, ist der pensionierte ...

Ingolstadt: Mysteriös, grausam und faszinierend
Ingolstadt

Mysteriös, grausam und faszinierend

Ingolstadt (DK) Auch nach fast 100 Jahren noch mysteriös: der Mord von Hinterkaifeck. Die grausame Bluttat zieht viele Menschen nach wie vor in ihren Bann. Die Tat gibt nach wie vor Rätsel auf.

Hinterkaifeck
Hinterkaifeck

Ein Stückchen Hinterkaifeck verschwindet

Hinterkaifeck (SZ) Hier wächst nichts, heißt es seit Jahrzehnten. Angeblich, weil hier einst die Toten lagen, die Toten von Hinterkaifeck. Der Ort, an dem der Hof stand, war jahrezehntelang eine ungenutzte Wiese, jetzt nicht mehr. Seit ein paar Tagen ist sie ganz normales Ackerland.

Ausstellung Hinterkaifeck

''Es ist ein Mythos und bleibt ein Mythos''

Ingolstadt (DK) Er ist schon oft in der Nähe des Tatorts mit dem Auto unterwegs gewesen, wissend, was dort im Schrobenhausener Land in der Nacht zum 1. April 1922 Schreckliches geschehen ist. „Aber angehalten habe ich noch nie“, erzählt Eduard Schuster (26) aus Neuburg. Es könnte indes sein, dass seine Freundin demnächst anregt, die Stelle zu besuchen, an der bis 1923 der Hof stand, auf dem die Morde geschahen, denn Kim Nadler (21) interessiert sich sehr für diesen Fall, „und für Krimis allgemein“.

Ingolstadt: Böses Gerede und düstere Geschichten
Ingolstadt

Böses Gerede und düstere Geschichten

Ingolstadt (DK) Was hat sich der Fotograf nur bei diesem Arrangement gedacht? Ein fürchterlich makabres Bild. Auf dem Hinterkaifeck-Hof stehen sechs Särge. Direkt daneben ein Kinderwagen mit zertrümmertem Dach. Darin ist Josef Gabriel ermordet worden, er war zweieinhalb Jahre alt.

Peter Leuschner: Der erste Hinterkaifeck-Forscher

Ingolstadt (sic) "Klatschend schlägt der hölzerne Laden gegen das Küchenfenster. Viktoria, die junge Bäuerin, die eben ihr Jüngstes in den hochräderigen Kinderwagen bettet, hebt den Kopf, dann eilt sie ans Fenster." Draußen tobt ein Sturm.

Ingolstadt: "Eine forensische Katastrophe"
Ingolstadt

"Eine forensische Katastrophe"

Ingolstadt (DK) Der Anruf aus Schrobenhausen geht um 18.15 Uhr im Münchner Polizeipräsidium an der Ettstraße ein. Viele Beamte sind da schon daheim. Es ist Dienstag, der 4. April 1922. Seit der Entdeckung der sechs Toten sind knapp drei Stunden vergangen. Schneller schaffen es die beiden ersten Polizisten am Tatort nicht, die Alarmkette in Gang zu setzen. Die Gendarmen aus Hohenwart sind vom Wangener Bürgermeister Georg Greger gerufen worden und treffen mit ihm um 18 Uhr in Hinterkaifeck ein, kurz darauf kommen Polizisten aus Schrobenhausen. Sie sperren den Tatort ab; zu spät, wie sich bald herausstellt.

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