Karl Gabriel Hinterkaifeck
Karl Gabriel (Dritter von rechts) mit seiner Familie auf einer alten Fotografie.
Sabine Olfen
Basierend auf Informationen aus den Büchern von Peter Leuschner und den Internetseiten www.hinterkaifeck.net und www.hinterkaifeck.tv fassen wir den Fall und die Ermittlungen zusammen, beleuchten die Verdächtigen und stellen relevante Informationen zusammen.
 
 
 
 
 
Geplant sind die Folgen:
 
 

Der Verdächtige Karl Gabriel

 

Karl Gabriel war der Ehemann von Viktoria und der Vater der kleinen Cäzilia. Er soll im Ersten Weltkrieg gefallen sein, zumindest wurde er für tot erklärt: Todestag ist der 12. Dezmeber 1914. Er soll in St. Laurent-Blangy in einem Kameradengrab beigesetzt sein. Trotzdem wurde Karl Gabriel angeblich nach seinem offiziellen Tod in der Nähe von Hinterkaifeck gesehen. Außerdem soll ein bayerisch sprechender Soldat in Russland im Zweiten Weltkrieg damit angegeben haben, der Mörder zu sein.
 
Der Donaukurier veröffentlichte im Jahre 1951 eine Fortsetzungsgeschichte über den Fall, die mit großem Interesse gelesen wurde [bei uns als PDF-Faksimile zu erwerben]. Daraufhin meldete sich ein Kraftfahrer und berichtete von seinen Kriegserlebnissen. Eben, dass er von einem Soldaten aus dem Krieg entlassen wurde, der sich als Mörder ausgab. War Karl Gabriel gar nicht gefallen? Hatte er sich eine neue Identität verschafft? Kam er nach sieben Jahren wieder und sah, dass seine Frau Viktoria ein weiteres Kind hat. War er eifersüchtig? Er kannte sich aus auf dem Hof. Er kannte auch die täglichen Abläufe. Aber warum hätte er so lange warten sollen?
 
Angeblich war er 1918 auf Heimaturlaub und berichtete einem Kameraden, dass er zu Hause gewesen sei und gesehen habe, dass seine Frau schwanger war und da sei er sofort wieder gegangen. In seiner Wut meinte er, er würde sie alle umbringen. Er soll sich auch eine andere Dienstmarke besorgt haben, um untertauchen zu können. Kam er dann vier Jahr später erneut zurück und rächte sich? Die Ehe zwischen Viktoria und Karl Gabriel soll auch nicht die beste gewesen sein. Bereits nach wenigen Wochen sei Karl wieder auf den Hof seiner Eltern in Laag gezogen.