Söder hebt Leistung der DDR-Bürger bei Mauerfall hervor
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat den Tag des Mauerfalls am 9. November vor 30 Jahren als „unglaublich, großartigen deutschen Tag“ gewürdigt.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat den Tag des Mauerfalls am 9. November vor 30 Jahren als „unglaublich, großartigen deutschen Tag“ gewürdigt.
Berlin (DK) Am Abend steigen sie dann vor den Augen von mehr als einer Million Menschen, die die Straßen Berlins säumen, empor: 7000 weiße Ballons.
Ingolstadt (DK) Und dann war da noch die Sache mit dem Geld. Jeder DDR-Bürger bekam in der Bundesrepublik zur Begrüßung 100 Westmark. Aber nur einmal im Jahr! So hatte Bonn es beschlossen.
Schrobenhausen (SZ) Erst Mauerfall, dann Aufbau Ost: Auch die Schrobenhausener Stadtverwaltung und die Sparkasse leisteten Starthilfe in der ehemaligen DDR.
Vohburg (PK) Alexandra Schmid lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Vohburg. Ursprünglich stammt die 39-Jährige aber aus Schmiedefeld mitten im thüringischen Wald.
In den Läden herrscht Mangel – in der Bevölkerung Spott. „Kommt eine Frau in ein Geschäft und fragt den Verkäufer: ,Haben Sie Bettwäsche’ Der Verkäufer antwortet gelangweilt: ,Wir haben keine Handtücher, keine Bettwäsche gibt es nebenan.’“ Die DDR-Wirtschaft hat aber noch ganz andere Probleme.
Die Berliner Mauer war für mehr als 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung. Einige Zahlen und Fakten:
Sie halten verfeindete Gruppen auseinander, sollen vor Terrorismus schützen oder illegale Einwanderer abschrecken – Grenzanlagen trennen weltweit Menschen. Eine Auswahl:
Eichstätt (EK) Tausende Bürger der ehemaligen DDR haben in den Wochen und Monaten vor dem Mauerfall die Flucht nach Westdeutschland gewagt. 25 Jahre ist das nun her. Doch für Familie Lindau, die nach ihrer Flucht in Eichstätt eine neue Heimat fand, sind die Erinnerungen frisch wie eh und je.
Hilpoltstein (HK) Vier Tage hätte Bea Hebele noch warten müssen, dann hätte sie sich all die Aufregung und den Stress einer Republikflucht gespart. Doch sie hält es nicht mehr aus und steigt in der Nacht zum 6. November 1989 in den Trabi und macht sich auf den Weg in den Westen.