Vanillekipferl

Vanillekipferl
Vanillekipferl gehören zu Weihnachten dazu.
Christophe Gateau (dpa)
Ingolstadt
Vanillekipferl dürfen in keiner weihnachtlichen Plätzchendose fehlen. Normalerweise kommen die zarten Kekse mit viel Butter und Eiern daher - es geht aber problemlos auch ohne. In diesem Rezept verwende ich gemahlene Haselnüsse. Will man Nussallergiker mit der Leckerei überraschen, kann man statt den Haselnüssen auch Cashewkerne verwenden. 

Zutaten:

- 300 Gramm Dinkelvollkornmehl  
- 90 Gramm Zucker
- 200 Gramm Margarine (Zimmertemperatur)
- 110 Gramm gemahlene Haselnüsse
- drei Päckchen Vanille-Zucker
- 70 GrammPuderzucker 

Für den Mürbeteig das Mehl, den Zucker, die Margarine und die gemahlenen Haselnüsse zu einem Teig verkneten. Zu einer Kugel rollen und diese etwa eine Stunde abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen. Nach Ablauf der Stunde den Ofen auf 180 Grad vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen. Nun aus der Teigkugel Kipferl formen. Diese auf das Backblech legen und etwa 15 Minuten backen. Anschließend etwas abkühlen lassen. Vanille- und Puderzucker vermischen und die Kipferl darin wenden. 
 

Spitzbuben

Vanille statt Zucker: Kalorien sparen in der Weihnachtsbäckerei
Spitzbuben schmecken mit und ohne Puderzucker.
Florian Schuh (dpa-tmn)
Ingolstadt
Bei Spitzbuben, die auch als Hildabrötchen oder Linzer Augen bekannt sind, scheiden sich die Geister. Denn nicht jeder mag Marmelade im Plätzchen. Doch ihre Anhänger stört das nicht, im Gegenteil: So bleiben immerhin mehr Spitzbuben auf dem Weihnachtsteller liegen. 

Zutaten:

- 250 Gramm Dinkelvollkornmehl
- 250 Gramm Margarine 
- 140 Gramm Puderzucker
- 150 Gramm gemahlene Mandeln
- 150 Gramm Marmelade nach Wahl

Die Margarine mit dem Mehl, dem Puderzucker und den Mandeln verkneten, bis ein homogener Teig entsteht. Diesen zu einer Kugel formen und abgedeckt etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Den Ofen auf 160 Grad vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen. Danach Mehl auf eine Arbeitsfläche stäuben und dort den Teig mit einem Nudelholz etwa drei Milimeter dick ausrollen. Plätzchen mit einer größeren Form ausstechen. Danach die Hälfte davon mit einer kleineren Form mittig noch einmal ausstechen, sodass ein Loch ensteht. Die Plätzchen vorsichtig mit einem Messer oder Tortenheber von der Fläche lösen, auf dem Backblech platzieren und im Ofen fünf bis acht Minuten backen (sie sollten auf keinen Fall braun werden). Auskühlen lassen, danach die Plätzchen ohne Loch mit Marmelade bestreichen und die Plätzchen mit Loch darauf platzieren. Leicht andrücken, danach mit Marmelade die Plätzchenmitte auffüllen und vor dem Naschen trocknen lassen. Wer möchte, kann die Plätzchen abschließend noch mit Puderzucker bestreuen.  
 

Zimtsterne

Warnung vor Zimt: Verzehr einschränken
Zimtsterne schmecken auch ohne Ei-haltige Glasur.
Federico Gambarini (dpa)
Ingolstadt
Wer keine Spitzbuben mag, erfreut sich vielleicht an ihnen: Zimtsterne sind ein beliebtes Gebäck an Weihnachten. Im Original wird die weiße Decke des Plätzchenklassikers mit Eischnee angerührt, dieses Rezept kommt aber problemlos ohne tierische Produkte aus. 

Zutaten für den Teig: 

- 200 Gramm gemahlene Haselnüsse
- 200 Gramm gemahlene Mandeln
- 200 Gramm Puderzucker
- 2 Esslöffel Zimt
- 8 Esslöffel Wasser
- 1 Esslöffel Zitronensaft
- 1 Esslöffel geriebene Orangenschale
- etwas Mehl 

Zutaten für die Glasur:

- 150 Gramm Puderzucker
- 1 Teelöffel Zimt
- etwas Wasser

Alle Teigzutaten bis auf das Mehl miteinander verkneten - hierbei ist es ganz normal, wenn sich der Teig klebrig anfühlt. Lässt er sich überhaupt nicht kneten, kann man etwas Mehl untermischen. Danach den Backofen auf 230 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Nun den Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche etwa einen Zentimeter dick ausrollen. Sterne ausstechen und diese vorsichtig mit einem Messer oder Tortenheber auf das Backblech hieven. Die Kekse fünf bis maximal sieben Minuten im Ofen backen. Unbedingt abkühlen lassen! Währenddessen die Glasur anrühren: Puderzucker und Zimt mischen und nur so viel Wasser dazugeben, dass eine dickflüssige Masse entsteht. Die Sterne mit der Glasur bestreichen und trocknen lassen.