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Volleyballer vor Heimspiel unter Druck: "Drei Siege einfahren"

erstellt am 14.06.2018 um 12:39 Uhr
aktualisiert am 14.06.2018 um 14:41 Uhr | x gelesen
Die deutschen Volleyballer stehen vor ihrem Nations-League-Heimspiel in Ludwigsburg unter Druck.
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Bundestrainer Giani steht mit seinem Team unter Druck Bundestrainer Giani steht mit seinem Team unter Druck
Bundestrainer Giani steht mit seinem Team unter Druck
© 2018 SID

Die deutschen Volleyballer stehen vor ihrem Nations-League-Heimspiel in Ludwigsburg unter Druck. Um die Finalrunde in Lille nicht aus den Augen zu verlieren, benötigt die Mannschaft von Bundestrainer Andrea Giani möglichst drei Siege. In der MHP-Arena trifft Deutschland auf Japan (Freitag/18.00 Uhr), Argentinien (Samstag/16.00 Uhr) und Europameister Russland (Sonntag/15.00 Uhr/alle Sport1).

"Wir haben gezeigt, dass wir alle Mannschaften schlagen können. Dementsprechend müssen wir das so angehen, dass wir drei Siege und möglichst viele Punkte einfahren", sagte Kapitän Lukas Kampa. "Das wird sehr schwer, aber ich bin absolut überzeugt, dass wir hier mit drei Siegen rausgehen. Wir wollen die Finalrunde erreichen", so der Zuspieler.

Nach neun Spieltagen hat die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) bei vier Siegen 13 Punkte auf dem Konto und damit zwei Siege sowie zwei Punkte Rückstand auf Platz sechs, der momentan zur Teilnahme an der Finalrunde berechtigt. Für das Turnier in Frankreich qualifizieren sich neben dem Gastgeber die fünf besten Teams aus dem 16er-Feld.

"Das Niveau in der Nations League ist sehr hoch, das ist wichtig für meine Mannschaft. Für mich zählt bei diesem Wettbewerb beides: die Siege und die Entwicklung meiner Spieler. Wir haben auf jeden Fall die Chance, das Final Six zu erreichen", sagte Giani.

Die Partie gegen Russland am Sonntag ist die Neu-Auflage des EM-Finals von 2017, in dem Deutschland knapp mit 2:3 unterlag. Zum Abschluss der Vorrunde reist das DVV-Team nach Teheran. In Irans Hauptstadt trifft das Team, das die Qualifikation für die WM in Italien und Bulgarien verpasst hat, auf Bulgarien (22. Juni/13.00 Uhr), Südkorea (23. Juni/13.00 Uhr) und die Gastgeber (24. Juni/15.30 Uhr).

Ludwigsburg (SID)
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