Anna Schaffelhuber holte 2014 neun Goldmedaillen Anna Schaffelhuber holte 2014 neun Goldmedaillen
Anna Schaffelhuber holte 2014 neun Goldmedaillen
© 2018 SID

2: "Golden-Girl" Anna Schaffelhuber hat nach der WM 2017 ihr erstes Staatsexamen zum Abschluss des Lehramtsstudiums (Mathematik) abgelegt. Nach den Paralympics will die 25-Jährige das zweite Staatsexamen folgen lassen.

3: Es gibt drei Klassen: sitzend, stehend, sehbehindert. Das heißt, dass es in einigen Wettbewerben sechs Goldmedaillen gibt.

6: In sechs Sportarten werden Medaillen vergeben: Para-Eishockey, Rollstuhl-Curling, Ski alpin, Snowboard, Biathlon und Langlauf

9: Bei den Paralympics 2014 in Sotschi gewann das deutsche Team neun Goldmedaillen, alleine fünf davon gingen an Ski-Rennläuferin Anna Schaffelhuber. Dazu kamen für Deutschland fünfmal Silber und einmal Bronze.

12: Zum zwölften Mal gibt es Winter-Paralympics. Die erste Austragung gab es 1976 in Örnsköldsvik/Schweden. Seit 1992 in Albertville/Frankreich finden die Winter-Paralympics am jeweiligen Olympia-Ort statt.

16: Der Deutsche Gerd Schönfelder ist mit 16 Goldmedaillen (insgesamt 22 Medaillen) der erfolgreichste Behindertensportler bei Winter-Paralympics. Bei den Frauen führt Ragnhild Myklebust aus Norwegen mit 22 Gold (27) die Bestenliste vor den beiden Deutschen Reinhild Möller (16/19) und Verena Bentele (12/16).

20: Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) hat 20 Athleten und Athletinnen bei den Winter-Paralympics in Pyeongchang am Start. Dazu kommen vier Begleitläufer. In Sotschi waren es 13 deutsche Starter.

65: ARD und ZDF werden von den Paralympics rund 65 Stunden live berichten.

67: Harald Pavel (Schwenningen) vom Rollstuhlcurling-Team ist mit 67 Jahren der älteste Starter der 20 deutschen Athleten und Athletinnen. Die alpine Rennläuferin Anna-Maria Rieder (Garmisch-Partenkirchen) ist mit 18 Jahren das Küken der deutschen Mannschaft.

80: Es finden 80 Wettwerbe in sechs Sportarten statt. Im Ski alpin sind 30 Wettbewerbe geplant, im Biathlon und Langlauf 38 und im Snowboard zehn. Dazu kommen Para-Eishockey und Rollstuhl-Curling.

345: Deutschlands Behindertensportler haben bisher 345 Medaillen gewonnen, so viel wie kein anderes Land. Im "ewigen" Medaillenspiegel liegt das deutsche Team allerdings auf Rang zwei, da Norwegen 135 Goldmedaillen gewonnen hat, Deutschland "nur" 130.

570: So viele Sportler sind in Pyeongchang laut Internationalem Paralypischem Komitee (IPC) am Start. Die Teilnehmer(innen) kommen aus 48 Nationen.

700: Die Fackel der Paralympics hat eine Länge von genau 700 Millimeter und symbolisiert so die geografische Höhe von Pyeongchang, das 700 Meter über dem Meeresspiegel liegt.

8000: So viele Ersatzteile hat Ottobock, zum 15. Mal der Offizielle Technische Servicepartner der Paralympics, in Pyeongchang dabei. Ein 23-köpfiges Team aus zehn Ländern kümmert sich auf 300 qm Werkstattfläche um notwendige Reparaturen an Prothesen, Orthesen oder Rollstühlen. Zehn Tonnen wiegt das Material, das Ottobock in Südkorea dabei hat.

20.000: Die deutschen Behindertensportler erhalten in Pyeongchang wie im Winter 2014 in Sotschi und im Sommer 2016 in Rio de Janeiro 20.000 Euro für Gold. Für Silber gibt es 15.000 und für Bronze 10.000 Euro. Die Regelung gilt analog zu den Olympischen Winterspielen.