Kein Training für Anna Schaffelhuber und Co. Kein Training für Anna Schaffelhuber und Co.
Kein Training für Anna Schaffelhuber und Co.
© 2018 SID

Die alpinen Skirennläufer des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) um "Golden Girl" Anna Schaffelhuber müssen bei den Paralympics in Pyeongchang eine unfreiwillige Pause einlegen. Wegen starken Schneefalls wurde zunächst kurzfristig das zweite Abfahrtstraining in Jeongseon am Donnerstag abgesagt. Schließlich strichen die Organisatoren auch noch das für Freitag geplante dritte Training, um die Piste für das Rennen am Samstag (9.30 Uhr/1.30 Uhr MEZ/ZDF) zu schonen.

Beim damit einzigen offiziellen Trainingslauf am Mittwoch hatte Anna-Lena Forster (Radolfzell) in der sitzenden Klasse als Zweitplatzierte hinter der Österreicherin Claudia Lösch das beste Ergebnis erzielt. Schaffelhuber (Bayerbach), die in Sotschi fünf Goldmedaillen gewonnen hatte und als Favoritin gilt, landete auf Rang sieben.

"Ich kann selbstbewusst in die Rennen gehen und erwarte sehr viel von mir", sagte Forster am Donnerstag. Sie habe zuletzt auch gemerkt, dass sie ihre Teamkollegin Schaffelhuber schlagen könne: "Das gibt Kraft und Selbstbewusstsein. Wenn ich meine Trainingsleistungen umsetze, möchte ich die ein oder andere Medaille abräumen."

In der stehenden Klasse belegte Andrea Rothfuss (Mitteltal) Rang fünf genauso wie Noemi Ristau (Marbur) bei den Sehbehinderten. Bei den Männern musste sich Georg Kreiter (Murnau) in der sitzenden Klasse mit Platz 13 begnügen.

Die deutsche Mannschaft war am Montag in Pyeongchang angekommen. Insgesamt sind 20 Athletinnen und Athleten dabei. Die Eröffnungsfeier findet am Freitag statt.