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Münchner wiederholt Vorjahressieg

Faris Al-Sultan das Maß aller Dinge

erstellt am 17.07.2011 um 15:00 Uhr
aktualisiert am 06.12.2011 um 09:58 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (dk) Same procedure as last year: Faris Al-Sultan konnte die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen und wiederholte seinen Vorjahressieg beim Triathlon in Ingolstadt. Der 33-jährige Münchner gewann in 1:50.38 Stunden, hatte dieses Mal jedoch in Andreas Dreitz einen harten Widersacher.
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Triathlon Ingolstadt 2011 - Faris Al-Sultan
Wieder ein großes Weizen für Faris Al-Sultan: Der Münchner gewann den Triathlon in Ingolstadt bereits zum dritten Mal.
Oliver Strisch (Archivfoto)
"Ich war sehr überrascht, dass Andi so schnell war", sagte der Ironman-Hawaii-Sieger von 2005, der wie im Vorjahr einen Start-Ziel-Sieg landete, eigentlich aber schon auf der 1,5-Kilometer-Schwimmstrecke im Baggersee einen komfortablen Abstand herausarbeiten wollte. Als nach 40 Kilometer Radfahren auf der abschließenden 10-km-Laufstrecke der Kronacher bis auf eine Minute an ihn herangekommen war, zog Faris Al-Sultan an und lief am Ende mit gerade mal 74 Sekunden Vorsprung auf Dreitz ins Ziel ein.  Mit 1:50.38 Stunden war Sultan drei Minuten schneller als bei seinem Vorjahressieg (1:50.36).
Fotostrecke: Triathlon Ingolstadt 2011
Fotostrecke: Triathlon Teil 2
 
 
Andreas Dreitz vom ASC Kronach ist kein Unbekannter im Triathlonsport. Der 22-Jährige gewann heuer und im Vorjahr den Rothsee-Triathlon, sein Fokus liegt jedoch auf der Langdistanz. In 1:55:59 Stunden hatte er vor drei Wochen am Rothsee gewonnen, in Ingolstadt konnte er diese Zeit gleich um vier Minuten unterbieten. Seine Zeit: 1:51.52 Stunden.
 
Auf Platz drei landete der Dingolfinger Ralf Preissl mit einer Zeit von 1:54.56 Stunden. 
 

Vorjahressiegerin entthront

 
Bei den Frauen entthronte Heidi Jasberger (Assamstadt) die Vorjahresgewinnerin Heike Funk (Grassau). Die 33-Jährige, die auf der Langdistanz in Roth schon mehrfach hervorragend abgeschnitten hatte (Platz acht 2007, Platz 5 2004 und 2003), setzte sich mit einer Zeit von 2:09.44 Stunden gegen die Titelverteidigerin durch, die nach 2:11.00 Stunden die Ziellinie überquerte. Dritte wurde Heike Priess aus Bad Tölz in 2:14.54 Stunden.
 

Volksfeststimmung am Baggersee

 
Kurz nach dem Start der olympischen Disziplin hatte es noch arg düster ausgesehen, doch dann kam die Sonne heraus. Diesmal war - im Gegensatz zum Vorjahr - das Tragen von Neoprenanzügen im doch recht frischen Baggersee erlaubt. Zur Stunde sind noch keinerlei Zwischenfälle im Laufe des Wettbewerbs bekannt geworden.
 
Die rund 10.000 Zuschauer allein am Baggersee sorgten für eine nahezu Volksfeststimmung. Doch nicht nur da - die schnellste Frau (Heidi Jasberger) freute sich nachher auch über die vielen Zuschauer auf der Radstrecke.
 
Die genaue Anzahl der Starter ist zur Minute noch nicht bekannt. Fest steht aber, dass sich alleine 400 Sportler mehr angemeldet hatten als 2010. Organisator Gerhard Budy, der einen 170.000-Euro-Etat stemmen musste und die Zukunft des Ingolstädter Triathlons im Dunkeln lässt, erhielt regen Zuspruch von den Athleten. Der Tenor der Sportler: Es wäre schade, wenn diese Veranstaltung sterben würde.

Uwe Ziegler und Gerhard von Kapff
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