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Nach jüngstem Coup in Wittgenborn: Kartfahrerin aus Gröbern darf auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken

Vizemeistertitel für Claudia Henning

Wittgenborn
erstellt am 12.10.2018 um 19:08 Uhr
aktualisiert am 29.10.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Wittgenborn (kx) Erneuter Riesenerfolg für Kartpilotin Claudia Henning aus aus Gröbern (Gemeinde Waidhofen): Beim Bundesendlauf in Hessen sicherte sie sich nun den Vizemeistertitel in ihrer Klasse.
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Schnell unterwegs: Claudia Henning.
Schnell unterwegs: Claudia Henning.
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Wittgenborn


131 Fahrer aus den vier ADAC-Regionalserien trafen sich zuletzt am Vogelsbergring in Wittgenborn, um ihren Meister zu ermitteln. Bei strahlendem Sonnenschein fanden zunächst die freien Trainings in den einzelnen Klassen statt. Claudia Henning startete bei den X30 Junioren mit "1-Zylinder/ 2-Taktmotoren", 125 Kubikzentimetern Hubraum sowie einer Leistung von rund 25 PS bei einer maximalen Drehzahl von 16000 U/min. Die Klasse war mit 25 Fahrern - den jeweils besten der einzelnen Regionalserien - besetzt und bildete das zweitgrößte Feld bei der Veranstaltung in Hessen.

Der Kurs in Wittgenborn gilt als sehr anspruchsvoll, da sich langsame mit langen schnellen Kurven abwechseln und der Asphaltbelag sehr wellig ist. Die körperliche Beanspruchung für die Fahrer ist dort sehr hoch, gleiches gilt für das Rennmaterial aufgrund der welligen Piste. Schon in den freien Trainings lieferte Claudia Henning Topzeiten ab - und es war nur wenig Detailarbeit an Chassis und Motor erforderlich. Einen Tag später, im Zeittraining, belegte die Pilotin aus Gröbern Platz zwei mit nur neun Tausendstel Rückstand zu ihrem Teamkollegen, der die Pole Position in der letzten Runde einfuhr.

In den darauf folgenden Vorläufen fuhr Claudia Henning zunächst Platz zwei ein und entschied dann den zweiten Heat sogar komplett für sich. Somit ging sie 24 Stunden später von Startplatz zwei ins Rennen. Von dort außen beginnend hatte es die Fahrerin aus dem Altlandkreis Schrobenhausen aber sehr schwer, sich sofort direkt hinter dem Führenden einzureihen oder diesen gar zu überholen. Stattdessen verlor jedes Mal wichtige Plätze. Claudia Henning kämpfte sich zwar mit tollen Überholmanövern zurück, konnte aber den bereits enteilten Polesetter bis zum Schluss nicht mehr angreifen. Im ersten Rennen belegte sie dadurch wieder Platz zwei, und im zweiten reichte es zu Position drei - was letztendlich den Vizemeistertitel für die Gröbenerin im Bundesendlauf bedeutete.
Der Kart-Cup wurde über den Bundesendlauf ebenfalls entschieden. Hier belegte Claudia Henning in der Gesamtwertung Rang zwei, wobei sie bei der Rennveranstaltung in Kerpen überhaupt nicht gestartet war. "Es war insgesamt eine tolle Saison. Ein besonderer Dank geht an das Team Dischner-Racing mit Teamchef Christian sowie an meinen Vater, der bei allen Rennen mein Betreuer und Mechaniker ist. ", fasst die Erfolgsfahrerin zusammen, die zudem in der Süddeutschen Kart-Cup- Serie Vizemeisterin wurde, bei den Kart Masters den vierten Platz belegte und den Ladies Cup mit deutlichem Vorsprung gewann. Für das Jahr 2019 ist von ihr der Aufstieg in die nächst höhere Klasse geplant.
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