Dienstag, 13. November 2018
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SV Karlskron ist nach 1:1-Remis im Schlager gegen den SV Karlshuld weiterhin Tabellenführer

Punkteteilung vor toller Kulisse

Karlskron
erstellt am 10.09.2018 um 19:20 Uhr
aktualisiert am 26.09.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Karlskron (SZ) Über 400 Zuschauer bei einem Spiel der Kreisklasse Donau/Isar 1: So etwas kommt wahrlich eher selten vor. Am vergangenen Samstagnachmittag, bei der Schlagerpartie zwischen dem SV Karlskron und dem SV Karlshuld, war es mal wieder so weit.
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Mittendrin: Sebastian Böhm (l.), der Spielertrainer des SV Karlskron, im Derby gegen den SV Karlshuld.
Mittendrin: Sebastian Böhm (l.), der Spielertrainer des SV Karlskron, im Derby gegen den SV Karlshuld.
M. Schalk
Karlskron
Das Wetter hat gepasst, außerdem standen sich der Tabellenerste sowie der -zweite gegenüber - das musste die Massen doch einfach anlocken. Und natürlich, die Aktiven genossen die tolle Kulisse. Freuten sich wahnsinnig darüber, vor so vielen Fußballinteressierten kicken zu dürfen. Wobei das Ganze aus Sicht der Platzherren auch einen kleinen Haken hatte, wie deren Spielertrainer Sebastian Böhm zugibt: "Der eine oder andere von uns wirkte schon ein bisschen nervöser als sonst, wollte es bei dieser tollen Stimmung besonders gut machen."

Im Nachhinein ging es für die Karlskroner ja gut, mit einem 1:1-Unentschieden gegen den Kontrahenten aus dem Donaumoos verteidigten sie erfolgreich die Tabellenführung. "Nach fünf Spielen noch ungeschlagen zu sein und 13 Punkte auf dem Konto zu haben, hiermit können wir gut leben", bestätigt Böhm.

Dabei hatte das Gipfeltreffen überhaupt nicht nach dem Geschmack des Langenmoseners sowie seiner Truppe begonnen - denn bereits in der vierten Minute waren sie durch Martin Froncek in Rückstand geraten, das Ganze zudem nach einem eigenen Abwehrschnitzer. Rund 20 Minuten dauerte es, bis die Heimischen diesen Schock verdaut, bis sie die anfängliche Verunsicherung aus den Kleidern geschüttelt hatten. Aber dann präsentierten sie sich genau so, wie es sich Böhm wünscht - nämlich als verschworene Gemeinschaft. "Wir haben keine Topstars im Team, wir müssen als Mannschaft an sich zum Erfolg kommen", sagt der 28-Jährige ja gerne - beziehungsweise immer wieder: "Wenn sich bei uns nicht jeder Einzelne voll reinhängt, können wir auch als Ganzes nichts zerreißen in dieser Spielklasse. Wenn aber jeder Gas gibt, können wir jeden Gegner ärgern."

Wie an diesem Samstag eben den hoch gehandelten SV Karlshuld. In der 66. Minute fiel folgerichtig der Ausgleich für die Karlskroner - ausgerechnet durch Markus Winkler, dem gleichberechtigten Partner von Böhm auf dem Spielertrainerposten: Nach einer Standardsituation stand er goldrichtig am langen Pfosten und nickte die Kugel in die Maschen. "Markus ist ja normalerweise nicht wirklich ein Kopfballspezialist", fügt Böhm lächelnd hinzu: "Auch dieser Treffer fiel eher nach dem Motto ,Augen zu und durch'"

Bei diesem 1:1 blieb es schließlich bis zum Schlusspfiff. "Ein gerechtes Resultat", findet der Karlskroner Spielertrainer aus Langenmosen: "Auch wenn wir mit zunehmender Spieldauer immer mehr von der Partie hatten, immer mutiger wurden." Am nächsten Sonntag geht es für ihn und sein Team zum FC Geisenfeld - den nächsten Hochkaräter in der Kreisklasse Donau/Isar II.
Roland Kaufmann
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