Montag, 24. September 2018
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SV Steingriff kann ganz entspannt in das Kräftemessen mit dem Tabellenführer gehen

In der Rolle des Spielverderbers?

Steingriff
erstellt am 06.09.2018 um 17:25 Uhr
aktualisiert am 24.09.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Steingriff (SZ) Gelingt es dem SV Steingriff, an diesem Sonntag (Anstoß 15 Uhr) auf eigenem Sportgelände den Ligaprimus aus Dasing zu ärgern? An den fünf ersten Spieltagen schaffte das keine Mannschaft, so dass der TSV Dasing als einziger Klub der Kreisklasse Aichach noch ohne Punktverlust dasteht.
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Hat am Sonntag wohl viel Arbeit vor sich: Steingriffs Keeper Max Lober.
Hat am Sonntag wohl viel Arbeit vor sich: Steingriffs Keeper Max Lober.
M. Schalk
Steingriff
Kreisklasse Aichach "Eigentlich können wir in dieser Partie nur gewinnen", meint SVS-Vereinsboss Franz Rottenfußer, und er ergänzt: "Dank unseres jüngsten Erfolges können wir befreit aufspielen, können selbstbewusst sein." Ja der jüngste 2:1-Auswärtstriumph bei der DJK Stotzard war für die Lilaweißen extrem wichtig, mit nun sieben Zählern auf dem Konto befinden sie sich auf Rang sechs im Tabellenmittelfeld. Ja, nach schwachem Saisonstart mit zwei Niederlagen sind die Steingriffer also inzwischen endgültig in der neuen Spielklasse angekommen: "Zu Beginn der Saison hatten wir großes Verletzungspech, zudem dauerte die Umstellung auf einen neuen Trainer eben seine Zeit. Die Zusammenarbeit mit Bernhard Schwaiger funktioniert aber immer besser, wie die Ergebnisse zeigen", berichtet Rottenfußer.

Besonders der Ausfall von Paul Stephenson, der sich in der Vorbereitung eine schwere Schulterverletzung zugezogen hat, wiegt bei den Steingriffern noch schwer: "Er ist nicht nur auf dem Platz ein Leistungsträger, sondern in allen Bereichen immer vorne dabei. Ihn können wir nur schwer ersetzen", bedauert Rottenfußer, der erst nach der Winterpause mit einer Rückkehr seines Mittefeldakteurs rechnet.

Zudem hatte der Altlandkreisklub ja auch einen Klassenwechsel von Neuburg nach Aichach zu bewältigen: "Nach langer Abwesenheit in der Aichacher Gruppe ist das für uns im ersten Jahr sicherlich ein Nachteil. Jeder Gegner ist für uns neu - man muss mehr investieren, um sich auf die Konkurrenten einzustellen", erklärt der Klubchef.

Einen großen Unterschied zwischen den beiden Kreisklassen will Rottenfußer aber nicht erkannt haben: "Es gibt auf beiden Seiten sehr gute Mannschaften. Es wird wahrscheinlich immer jeder behaupten, dass seine eigene Liga die stärkere ist", so der 36-Jährige.

Zu den absoluten Topmannschaften zählt in der Aichacher Kreisklasse ohne Zweifel der TSV Dasing. Von vielen Experten war das Team von Trainerfuchs Jürgen Schmid schon vor der Saison zum Aufstiegsaspiranten Nummer eins gewählt worden - und dieser Rolle wurde es bisher mehr als gerecht: Fünf Siege in fünf Partien, bei einem überragenden Torverhältnis von 18:2 - so seine Ausbeute. Besonders bitter für die Gegner ist, dass man die Dasinger Dominanz nicht an einer oder zwei Personen festmachen kann. So besitzt der Spitzenreiter gleich vier Akteure in seinen Reihen, die mindestens schon drei Saisontreffer erzielten. Auch der SVS-Vereinsboss weiß, was seine Mannschaft am Wochenende erwartet: "Wir werden eine sehr große kämpferische Leistung auf den Platz bringen müssen", so Rottenfußer. Fehlen wird dabei t am Sonntag neben den Langzeitverletzen auch Stürmer Adnan Tufan, bei dem der Verdacht auf einen Mittelfußbruch besteht.
Thomas Edlmann
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