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TSV Hohenwart steht nach jüngstem Heimausrutscher unter Druck - Am Sonntag geht es nach Großmehring

Hoffen auf die eigene Auswärtsstärke

Hohenwart
erstellt am 06.09.2018 um 17:25 Uhr
aktualisiert am 21.09.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Hohenwart (SZ) Geht es nach dem Gesetz der Serie, dann dürfte der fünfte Spieltag der Kreisliga Donau/Isar 1 ein erfreulicher aus Sicht des TSV Hohenwart werden.
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Da nämlich gastieren die Paartaler am Sonntag (15 Uhr) beim TSV Großmehring - und in der Fremde läuft es bei ihnen in dieser Saison.

Kreisliga Donau/Isar I"Auswärts traten wir bislang in der Tat sehr ordentlich auf", bestätigt Spielertrainer Markus Kurzhals. Aus zwei Partien auf fremden Plätzen holte sein TSV schließlich schon vier Punkte, während auf eigenem Geviert ausschließlich verloren wurde. "Und weil wir eben jüngst zu Hause gegen die DJK Ingolstadt unterlagen, sind wir jetzt am Sonntag absolut gefordert", weiß Kurzhals.

Anstatt sich gegen die bis dato punktlose DJK früh einen Vorsprung auf die Abstiegszone zu erspielt zu haben, beträgt das Polster der neuntplatzierten Hohenwarter nun nur noch einen mickrigen Zähler. "Es ist noch früh in der Saison, so große Bedeutung hat die Tabelle für mich jetzt noch nicht", wiegelt der Coach der Paartaler zwar etwas ab, weiß aber auch: "Es ist eine sehr ausgeglichene Kreisliga, das zeichnet sich jetzt schon ab - und das kristallisierte sich auch in unseren eigenen Partien bisher deutlich heraus. "
In etwa hat Kurzhals mit der großen Leistungsdichte aller Teams gerechnet - wenngleich er gesteht, dass er Mannschaften wie eben die DJK Ingolstadt oder auch den FC Gerolfing, die beide noch hinter seinem Klub im Klassement liegen, deutlich weiter vorne erwartet hätte. "Aber wie bereits gesagt, wir sind noch jung in der Saison", wiederholt sich der 27-Jährige, der seine Elf mit Blick auf Sonntag dennoch eindringlich ins Gebet nimmt: "Ein Punkt ist in Großmehring zu wenig für uns, wir brauchen jetzt einen Dreier. "

Zum einen könnte seine Elf dem Gegner dann um vier Punkte enteilen, zum anderen wäre der Druck für den kommenden Spieltag - an dem es gegen den Klassenprimus SV Kasing geht - deutlich geringer. Und die Großmehringer Fußballer scheinen aktuell nicht das schlechteste Los für die Paartaler zu sein - denn für den Neuling, der auf dem vorletzten Tabellenplatz liegt, setzte es zuletzt drei deutliche Pleiten.

"Wenn wir am Sonntag etwas holen wollen, dann müssen wir Stefan Hoffmann an die Leine legen", weiß Kurzhals um den offensiven Fixpunkt im Spiel der Gastgeber. Viermal schon knipste der Spielertrainer der Großmehringer in dieser Saison, die Hälfte aller TSV-Treffer geht somit auf sein Konto. "Ansonsten ist Großmehrings Mannschaft für mich relativ schwer einzuschätzen - aber wir wollen uns ohnehin auf uns konzentrieren", sagt Hohenwarts Trainer.

Personell muss er erneut umstellen, denn neben Tobias Birgmeir droht auch Alexander Berger auszufallen. "Dafür kehren Andreas Widhopf und Sebastian Pohlmann zurück", erzählt der 27-Jährige, dem die jüngste Pleite gegen die DJK Ingolstadt noch etwas nachhängt: "Die Niederlage war unnötig, weil wir in der ersten Halbzeit den Sack nicht zumachten und im Anschluss daran den Faden verloren haben. Derartiges darf in Großmehring nicht passieren. "
Christian Bork
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