Montag, 18. Juni 2018
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ESV-Triathlet Markus Stöhr sichert sich beim Ironman in Wales das Ticket für Hawaii 2018

Für Hawaii qualifiziert

Ingolstadt
erstellt am 14.09.2017 um 18:57 Uhr
aktualisiert am 30.09.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (koi) "Das war definitiv das härteste Rennen meines Lebens", bilanzierte Markus Stöhr mit ein paar Tagen Abstand noch ein wenig erschöpft, aber überglücklich. Gleich bei seinem Debüt auf der Ironman-Distanz (3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen) hatte sich der Triathlet vom ESV Ingolstadt am vergangenen Samstag in 10:04:11 Stunden Rang eins in der Altersklasse 25 gesichert.
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Damit darf Stöhr im kommenden Jahr bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii an den Start gehen. Im walisischen Tenby erreichte der 28-Jährige zudem einen starken 15. Gesamtrang. Die Strecke gilt als eine der härtesten auf der Welt. Rad- und Laufstrecke sind gespickt mit giftigen Steigungen. "Eigentlich ging es die ganze Zeit nur hoch und runter", sagte Stöhr. Hinzukam das launige walisische Wetter: "Teilweise herrschte Windstärke acht. Nach etwa 40 Kilometern auf dem Rad kam dann auch noch Regen dazu", berichtete der gebürtige Garmisch-Partenkirchener.

"Das Schwimmen war super, da war das Wetter auch noch gut", sagte Stöhr, der nach 59:40 Minuten aus dem Wasser stieg. Dann folgte eine 1,5 Kilometer lange Laufstrecke bis zur Wechselzone. Dort ging es dann aufs Rad. "Das Wetter wurde dann irgendwann richtig mies, es kühlte richtig ab. Bei Kilometer 100 hatte ich sogar kurz an eine Aufgabe gedacht, weil ich unheimlich gefroren habe", sagte Stöhr. "Das Laufen war dann erstaunlich gut, zumindest am Anfang."

Mit seiner Zielzeit sei er "total zufrieden", sagte der 28-Jährige. "Jetzt habe ich mir den Traum von Hawaii erfüllt, das wird ein riesiges Highlight im kommenden Jahr." In einigen Wochen wird sich der ESV-Athlet mit seinen Trainern zusammensetzen und die kommende Saison mit dem Fokus auf das prestigeträchtigste Rennen der Welt planen. Zuvor allerdings stehen aber noch einige Wochen Urlaub an - und zwar in Wales.

Von Anton Kostudis
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