Montag, 19. November 2018
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Im Nachbarschaftsduell zwischen TSV Hohenwart und TSV Baar-Ebenhausen steht viel auf dem Spiel

"Es werden Kleinigkeiten entscheiden"

Hohenwart
erstellt am 08.11.2018 um 17:30 Uhr
aktualisiert am 08.11.2018 um 20:57 Uhr | x gelesen
Hohenwart (ted) Für den TSV Hohenwart steht bereits am morgigen Samstag um 14.30 Uhr seine finale Pflichtpartie im Kalenderjahr 2018 an.
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Und die Mannen von Spielertrainer Markus Kurzhals haben dabei die große Chance, sich weiter von den Abstiegsrängen zu distanzieren - falls ihnen zu Hause ein Dreier gegen den TSV Baar-Ebenhausen gelingen sollte.

Kreisliga Donau/Isar IMit 14 Zählern belegen die Baar-Ebenhausener aktuell den ersten Abstiegsrelegationsrang, Hohenwart seinerseits hat durch den jüngsten 3:0-Auswärtserfolg beim TSV Gaimersheim sein Polster auf den samstägigen Kontrahenten auf vier Punkte ausgebaut. "Der Dreier zuletzt hat nach zuvor fünf sieglosen Partien schon richtig gut getan. Ehrlich gesagt war dieser Sieg sogar bitter nötig. Dass er allerdings gegen den bisherigen Tabellendritten gelingt, damit hatten wohl nicht viele gerechnet", blickt Kurzhals auf das vergangene Wochenende zurück. Jetzt gelte es, in einem "Sechspunktespiel" nachzulegen. "Das Minimum für uns am Samstag ist ein Punkt. Bei einem genaueren Blick auf die Tabelle wird aber klar, dass nur ein weiterer Dreier direkt vor der Winterpause die Situation für uns deutlich besser machen würde", so der 27-Jährige.

Denn der verletzte Hohenwarter Coach weiß, dass mit der DJK Ingolstadt und dem FC Hepberg zwei Teams in einem Nachholspiel noch vor Weihnachten aufeinandertreffen - und beide Teams liegen ebenfalls hinter den Paartalern in der Rangliste. "Wir dürfen also nicht nur auf Baar Ebenhausen schauen", sagt Kurzhals, weiß aber auch: "Dieses Team auf sieben Punkte zu distanzieren, das wäre schon wichtig. "
Der TSV Baar-Ebenhausen reist übrigens mit keinen guten Ergebnissen im Gepäck ins Paartal, bereits seit neun Partien wartet die Elf von Spielertrainer Robert Lang auf einen dreifachen Punktgewinn. Zuletzt gelang ihr aber immerhin ein 1:1-Remis gegen den FC Gerolfing. "Keinerlei Statistik wird für den Samstag einen Ausschlag geben, das ist ein Derby und kein normales Ligaspiel", sagt Hohenwarts Spielertrainer: "Es werden Kleinigkeiten entscheiden. "

Auf eines indes wird Kurzhals seine Mannen einstellen müssen - und zwar, dass sie selbst das Spiel gestalten dürfen. "Baar-Ebenhausen besitzt schnelle Stürmer und wird aufgrund der Konstellation sicher etwas tiefer stehen am Samstag", ist der 27-Jährige überzeugt. Ob die Gäste den Matchplan komplett durchziehen werden, dies bezweifelt er allerdings: "Der gegnerische TSV hat mehr Druck, eigentlich braucht er den Dreier dringender als wir - was jedoch nicht bedeuten soll, dass wir nicht unter Zugzwang stehen. "
Immerhin, pünktlich zum Jahresausklang kann Hohenwarts Trainer fast auf die volle Kapelle zurückgreifen. "Bis auf Daniel Liebhardt und mich sind alle an Bord", freut sich Kurzhals. Manuel Haslauer, Andreas Widhopf und Benjamin Vogt kehren also zurück und sollen helfen, mindestens das gleiche e Ergebnis zu erzielen wie im Hinspiel, als sich beide Teams mit einem torlosen Remis trennten.
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