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TSV Hohenwart möchte beim Tabellensiebten in Sandersdorf zurück in die Erfolgsspur finden

Es muss auch ohne den Chef auf dem Rasen gehen

Hohenwart
erstellt am 11.10.2018 um 18:05 Uhr
aktualisiert am 14.10.2018 um 14:36 Uhr | x gelesen
Hohenwart (SZ) Auch über eine Woche nach seiner schweren Knieverletzung hat Markus Kurzhals die Diagnose noch immer verdaut.
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Seinem TSV Hohenwart scheint es da ähnlich zu gehen. Umso wichtiger wäre nun, am Sonntag, ein Erfolgserlebnis im Auswärtsspiel beim FC Sandersdorf (Anstoß 15 Uhr).

Kreisliga Donau/Isar 1Seitdem sich Kurzhals im Match gegen den SV Manching II das vordere Kreuzband, den Außenmeniskus und das Innenband gerissen hat, kassierten die Paartaler zwei Niederlagen - dabei zuletzt ein 1:4 gegen den Türk SV Ingolstadt. "Vielleicht fehlte uns in diesen beiden Partien auch ein Stück weit die Erfahrung", glaubt der TSV-Coach, der ja eine blutjunge Truppe befehligt. Für den nächsten Sonntag ist der 27-Jährige deshalb froh, dass mit Benjamin Vogt ein erfahrener Kicker wieder zur Verfügung steht: "Er tut uns jetzt zweifellos richtig gut. "

Auf die Dienste ihres Spielertrainers müssen die Paartaler indes mindestens in der laufenden komplett Saison verzichten - auch weil Kurzhals so schnell nicht operiert wird. "Es wird sich ziehen. Zunächst soll erst einmal das Innenband die nächsten sechs Wochen stabilisiert werden, dann wird weitergeschaut", erzählt er. Was danach auf ihn zukommt, dies weiß er genau: "Es ist fast die gleiche Verletzung, die ich vor drei Jahren schon am anderen Knie hatte - und wenn der Plan der medizinischen Abteilung so bleibt, wird es sogar bis zum Start der neuen Saison nichts. "
Ein Ende seiner aktiven Karriere stehe zwar keineswegs im Raum, jetzt jedoch gelte das Hauptaugenmerk erst einmal der Heilung - und natürlich seinen Paartalern. "Wir müssen aufpassen, wir haben nämlich noch ein knackiges Programm bis zur Winterpause", weiß der Übungsleiter. Keinesfalls dürfe seine Elf nun in ein Loch fallen, der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt ja nur fünf Punkte. "Und dort ist etwa eine DJK Ingolstadt, die dort garantiert nicht bleiben wird", ist der 27-Jährige felsenfest überzeugt

Deswegen brauche seine Truppe am Sonntag Zählbares. "Und eigentlich hilft uns jetzt nur ein Dreier so richtig weiter", ist er sicher. Einfach wird dies nicht. Mit dem FC Sandersdorf geht es zwar "nur" gegen den Tabellensiebten, der lediglich zwei Zähler mehr auf dem Konto hat als Hohenwart - aber er landete zuletzt immerhin drei Siege in Serie. "Speziell im Felsenstadion ist es immer recht hitzig, Auswärtsteams tun sich dort oft richtig schwer", kennt Kurzhals die Atmosphäre beim FCS.

Eine "Kämpfertruppe" werde sich seinen Mannen am Sonntag in den Weg stellen. "Sandersdorf kommt komplett übers Kollektiv, wir müssen unbedingt dagegenhalten und deutlich präsenter sein als in jüngsten zwei Matches", weiß der Spielertrainer der Paartaler. Und das Lazarett beim TSV lichtet sich für Sonntag. "Alexander Berger könnte zurückkommen, Tobias Birgmeir ist auch wieder dabei - es wird also besser", so Kurzhals, der seinen Kickern natürlich auch am liebsten auf dem Feld helfen würde - anstelle nur von der Seitenlinie aus dirigieren zu können.
Christian Bork
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