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SC Mühlried sorgt in der neuen Saison für Furore - Am Sonntag jedoch unangenehme Aufgabe auf eigenem Terrain

Eine eng zusammengewachsene Mannschaft

Mühlried
erstellt am 13.09.2018 um 21:37 Uhr
aktualisiert am 28.09.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Mühlried (SZ) Am siebten Spieltag der Kreisklasse Aichach steht für den SC Mühlried die erste echte Bewährungsprobe 2018/19 auf dem Programm. So haben die Blauweißen am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) den aktuellen Tabellenvierten, den SC Oberbernbach, zu Gast.
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Zurzeit zum Zuschauen verurteilt: Defensiv-Toptalent Sebastian Reiter (l.) fällt aufgrund einer Knieverletzung noch lange aus.
Zurzeit zum Zuschauen verurteilt: Defensiv-Toptalent Sebastian Reiter (l.) fällt aufgrund einer Knieverletzung noch lange aus.
S. Kerpf
Mühlried
Kreisklasse Aichach
Aber ausgerechnet vor diesem wichtigen Duell haben die Mühlrieder mit Personalsorgen zu kämpfen. Neben Kapitän Matthias Holzapfel (Leistenprobleme) und Abwehrakteur Sebastian Reiter, der wegen einer schweren Knieverletzung in dieser Spielzeit wohl überhaupt nicht mehr zum Einsatz kommt, ist seit dem vergangenen Wochenende nämlich ein weiterer Leistungsträger aus den vergangenen Wochen verletzt: "Unser Keeper Patrick Großhauser hat sich zuletzt einen Finger ausgekugelt und wird uns wohl für längere Zeit nicht zur Verfügung stehen", berichtet Abteilungsleiter Heiko Krupa traurig.

Allerdings ergänzt er auch sofort: "Mit Erik Bichler haben wir einen sehr guten Vertreter in unserem Kader." Beim jüngsten 4:1-Auswärtserfolg bei der DJK Gebenhofen durfte der 22-Jährige bereits wieder ein wenig Kreisklassenluft schnuppern. "Unser Sieg war ungefährdet, wir hatten die Begegnung jederzeit im Griff", berichtet Krupa ganz allgemein über den jüngsten SCM-Auftritt.

Max Schreiner erwies sich in Gebenhofen einmal mehr als treffsicher - der 19-Jährige erzielte in diesem Match bereits seine Saisontore fünf, sechs und sieben. Mit dem SCM-Topgoalgetter der vergangenen Jahre, Marco Rechenauer, scheint sich der Youngster ebenfalls prächtig zu verstehen: "Die Beiden ergänzen sich super. Marco nimmt aktuell die Rolle des Vorlagengebers ein, Max erledigt den Rest", freut sich Abteilungsleiter Krupa.

Doch nicht nur auf das Offensivduo kommt es am Sonntag an - schließlich sind die Oberbernbacher sind nicht gerade dafür bekannt, zimperlich zu agieren. "Der SCO ist ein sehr unangenehmer Gegner, der sehr körperbetont spielt. Da muss jeder von uns dagegenhalten", weiß der 29-jährige Krupa aus Erfahrung. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Oberbernbacher ihre jüngste Partie gegen den drittplatzierten FC Gundelsdorf (0:1) verloren - und deshalb, bei jetzt schon sechs Zählern Rückstand auf Rang zwei, den Druck auf ihrer Seite haben. Eine Niederlage in Mühlried, und die Oberbernbacher würden erst einmal ins Niemandsland des Klassements abrutschen.

"Unser vorrangiges Ziel ist es, nach der Partie weiterhin ungeschlagen zu sein", sagt Krupa: "Wir werden auf Sieg spielen, ohne dabei die Defensive zu vernachlässigen." Für die Mühlrieder ist es sicherlich kein Nachteil, dass der Toptorjäger (fünf Treffer) und Spielertrainer des SCO, Aydin Güner, aktuell gesperrt ist.

Ein dreifacher Punktgewinn am Sonntag wäre für die SCM-Truppe eminent wichtig, um den Anschluss an den souveränen Spitzenreiter TSV Dasing nicht zu verlieren: "Die Dasinger haben einen brutalen Lauf und sind dementsprechend die Topfavoriten auf den Meistertitel", weiß auch Krupa.

Zum großen Showdown seines Teams mit dem TSV kommt es übrigens bereits am 7.Oktober - aber daran will der Mühlrieder Abteilungsleiter noch keinen Gedanken verschwenden: "Es klingt zwar wie eine Floskel, aber wir schauen nur von Spiel zu Spiel", betont der 29-Jährige. Er weiß ganz genau: Nur ein kleiner Ausrutscher, und die gute Ausgangslage des SCM-Teams wäre kaputt. Um dies zu verhindern, wird Coach Tobias Goebel vor der Partie gegen den SC Oberbernbach gewiss die richtigen Worte finden - wie er das schon so oft in dieser Spielzeit gemacht hat. "Tobias hat den nötigen Respekt bei den Spielern - und er weiß, wie er mit ihnen umgehen muss. Unter ihm ist ein richtiger Aufwind zu spüren, die Mannschaft ist noch enger zusammengewachsen", berichtet Krupa erfreut.
Thomas Edlmann
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