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FC Schrobenhausen möchte offiziell noch nicht an ein Aufstiegsfinale gegen den SV Bayerdilling denken

Ein Schritt nach dem anderen

Schrobenhausen
erstellt am 17.05.2018 um 21:16 Uhr
aktualisiert am 02.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Schrobenhausen (SZ) Die Rechnung ist denkbar einfach: Gewinnt der FC Schrobenhausen seine nächsten beiden Partien und verliert der SV Bayerdilling beim sicheren Aufsteiger und Meisterschaftsaspiranten in Brunnen, dann bekommt der FCS doch noch sein Aufstiegsfinale am letzten Spieltag.
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Kämpft mit dem FC Schrobenhausen noch um den Aufstieg: Kapitän Patrick Breitsamer (l.).
Kämpft mit dem FC Schrobenhausen noch um den Aufstieg: Kapitän Patrick Breitsamer (l.).
Foto: M. Schalk
Schrobenhausen
B-Klasse Neuburg I Es sind Standardfloskeln - doch Stephan Rausch, der Sportliche Leiter des FC Schrobenhausen, weiß schon, weshalb er sie in der aktuellen Situation benutzt. "Wir haben ja vor kurzem bei unserer 1:2-Niederlage in Münster gesehen, dass es auch gegen Mannschaften, die in der Tabelle hinter uns stehen, extrem schwer werden kann", sagt er. Seine Schlussfolgerung: "Wir denken jetzt nicht weiter als bis zum nächsten Spiel. Wir möchten einen Schritt nach dem anderen machen."
Genau genommen müsste der FC Schrobenhausen noch vier Schritte gehen, um in dieser Saison überraschend doch noch den Sprung in die A-Klasse zu schaffen. An drei davon ist er direkt beteiligt: Zunächst muss am Samstag (15.30 Uhr) ein Auswärtssieg beim Tabellenachten in Feldkirchen gelingen, dann eine Woche später (26. Mai) ein Heimerfolg gegen den siebtplatzierten SV Ludwigsmoos. Am darauf folgenden Tag muss der FCS zudem auf Brunnener Schützenhilfe gegen den SV Bayerdilling hoffen, um schließlich im Saisonfinale wieder selbst die Dinge regeln zu können. Neun Punkte beträgt der aktuelle Schrobenhausener Rückstand auf den SV Bayerdilling - doch weil der FCS noch eine Partie mehr zu absolvieren hat und beide Teams eben im letzten Saisonmatch direkt aufeinandertreffen, würde schon ein Patzer des SVB in Brunnen reichen. Vorausgesetzt natürlich, der FCS erledigt zuverlässig seine eigenen Aufgaben.
"Wir haben es ja grundsätzlich nicht selbst in der Hand", sagt Rausch, der betont: "Aus diesem Grund interessiert mich momentan auch nicht, was die anderen machen - sondern nur, dass wir am Wochenende unsere eigene Aufgabe erfolgreich absolvieren." Einerseits könne man in Feldkirchen befreit aufspielen, betont er. Der Aufstieg sei vor der Saison ja keine Pflicht gewesen und war im Laufe der vergangenen Wochen schon so gut wie abgehakt. "Somit haben wir eigentlich nichts mehr zu verlieren", so der Sportliche Leiter. Andererseits sagt Rausch: "Natürlich ist ein Sieg Pflicht, um uns dieses tolle Finale am letzten Spieltag doch noch zu ermöglichen."
Dazu müsse man, anders als in vielen Matches zuvor, die eigenen Chancen besser nutzen. "Das war während der ganzen Saison unsere große Schwäche", analysiert Rausch. Klappt es an diesem Samstag in Feldkirchen besser, verkürzt der Tabellenvierte seinen Rückstand auf den spielfreien SV Bayerdilling zunächst auf sechs Punkte. Es wäre der erste Schritt auf dem Weg zu einem hochspannenden Saisonfinale am Sonntag, 3. Juni. Vielleicht sogar mit dem fast nicht mehr für möglich gehaltenen Happy End für den FC Schrobenhausen?
Matthias Vogt
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