Dienstag, 16. Oktober 2018
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Beim SV Steingriff schreiten die Planungen für die neue Saison voran

Drei Angreifer und ein neuer Coach

Steingriff
erstellt am 14.06.2018 um 22:53 Uhr
aktualisiert am 30.06.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Steingriff (SZ) Sommerpause - beim SV Steingriff eine gute Zeit, um entspannt die Beine hochzulegen? Von wegen. Die Vorbereitungen für den eigenen Schrannenfeststand laufen auf Hochtouren - und auch in sportlicher Hinsicht tut sich aktuell eine Menge bei den Lilaweißen.
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"Der Verein wächst, der Spielerkader wächst - bei uns ist alles im grünen Bereich", sagt Franz Rottenfußer. Und mit einem spitzbübischen Augenzinkern fügt der Klubchef hinzu: "Jetzt schaun mer mal, wozu das in der neuen Saison führen kann."

Drei namhafte Verstärkungen, dazu eine endgültige Lösung auf dem Trainerposten - all das können die Steingriffer jetzt vermelden. Zunächst zum neuen Chefcoach: Nachdem Roland Baumgärtner aus persönlichen Gründen nun doch nicht im Sommer zu den Lilaweißen kommen kann, mussten die Vereinsverantwortlichen um Fußballboss Marcel Walbaum blitzschnell handeln. Und das taten sie auch - mit der Konsequenz, dass sie bereits am gestrigen Donnerstabend Bernhard Schwaiger der SVS-Mannschaft vorstellen konnten.
Neue Gesichter beim SV Steingriff: Amin Straub (oben, r.), Korbinian Nadler (unten, l.) und David Gramshi (unten, Mitte) gelten als Verstärkungen für die Offensivabteilung ? während Bernhard Schwaiger (unten, r.) den Posten des Cheftrainers übernimmt.
Neue Gesichter beim SV Steingriff: Amin Straub (oben, r.), Korbinian Nadler (unten, l.) und David Gramshi (unten, Mitte) gelten als Verstärkungen für die Offensivabteilung - während Bernhard Schwaiger (unten, r.) den Posten des Cheftrainers übernimmt.
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Der 46-Jährige sammelte als Trainer bereits ausgiebig Erfahrung im Donau/Isar-Bereich (TSV Kösching, SV Oberstimm, SpVgg Hofstetten, TSV Wolnzach), gilt an der Seitenlinie als absoluter Fachmann - "und neben all seiner Kompetenz war er uns auch vom Menschlichen her sofort sympathisch", betont Walbaum; "Wir trauen es dem Bernhard jedenfalls hundertprozentig zu, gerade unsere jungen Akteure weiterzubringen."

Wo es mit den Steingriffern 2018/19 genau in der Kreisklasse Neuburg hingehen soll? "Wir sind gerade eben auf Tabellenplatz acht gelandet, was für einen Neuling absolut super war", sagt der Abteilungschef: "Aber deswegen geben wir nun nicht gleich große Ziele für das neue Jahr aus. Wir haben einfach tierisch Bock auf die neue Saison, freuen uns megamäßig darauf - ohne uns dadurch besonders unter Druck setzen zu wollen."
 
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Allerdings kann es den Lilaweißen passieren, dass dies von anderer Seite versucht wird - schließlich bleibt der Konkurrenz nicht verborgen, dass sich im SVS-Kader auch in Sachen Qualität einiges tut. So haben sich mit Amin Straub, Korbinian Nadler (beide DJK Sandizell) und David Gremshi (FC Schrobenhausen) jetzt gleich drei abschlussstarke Offensivkräfte den Steingriffern angeschlossen. Zusammen erzielte das Trio stolze 25 Tore in der gerade zu Ende gegangenen Saison - und jeder Einzelne von den Dreien stand zuletzt auf einigen Wunschzetteln im Altlandkreis.

"Ich finde es toll, dass gute Fußballer nun wieder zu uns wollen. Das war ja lange Zeit nicht mehr so der Fall gewesen", sagt Walbaum dazu. Auf der anderen Seite gebe es aber keinerlei Freifahrtscheine für die namhaften Neuzugänge: "Bei uns gilt streng das Leistungsprinzip, das sieht unser neuer Cheftrainer nicht anders. Jeder muss sich hundertprozentig in der Gruppe unterordnen, in Sachen Stammplätze ist alles offen."
 
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Dass Straub, Nadler und Gremshi durchaus das Zeug dazu haben, Leistungsträger im Trikot der Lilaweißen zu werden - Walbaum weiß das nur zu gut. Allerdings hält er eben auch vom Rest seiner Truppe eine ganze Menge - angefangen bei den Routiniers, bis hin zu den Nachwuchstalenten. Gerade von Letzterwähnten gibt es beim SVS extrem viele - und es werden immer mehr, wie der Abteilungschef stolz bestätigt: "Ja, auch in diesem Sommer kommen wieder acht Akteure aus dem eigenen A-Junioren- in den Seniorenbereich hoch. Es passiert also inzwischen regelmäßig genau das, worauf wir jahrelang akribisch hingearbeitet hatten. Das ist einfach nur überragend, supercool."

Dass ihre "jungen Wilden" immer wieder auch in den Notizblöcken von höherklassigen Vereinen landen - natürlich ist's den Lilaweißen bewusst. Und heuer versucht's nun tatsächlich eines ihrer Talente, bei einem Klub in der Kreisliga Fuß zu fassen: Sebastian Natzer wechselt in der Sommerpause zur DJK Langenmosen.

Ansonsten jedoch gibt es nach jetzigem Stand keine Abgänge bei den Steingriffern. "Ich blicke dementsprechend positiv in Richtung der neuen Saison", so Klubchef Rottenfußer - während Walbaum lächelnd ergänzt: "Start frei für einen tollen Konkurrenzkampf bei uns - mit viel Spaß für jeden Einzelnen, wie es unsere Maxime ist. Denn bei allem Ehrgeiz, sportlich erfolgreich sein zu wollen: Wir alle betreiben hier doch nur ein schönes Hobby miteinander."
Roland Kaufmann
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