Donnerstag, 13. Dezember 2018
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DJK Langenmosen bekommt es mit SSV Alsmoos/Petersdorf und dessen Ausnahmetorjäger Stefan Simonovic zu tun

Die Null wird auf eine harte Probe gestellt

Langenmosen
erstellt am 11.10.2018 um 18:13 Uhr
aktualisiert am 26.10.2018 um 03:34 Uhr | x gelesen
Langenmosen (SZ) In der Kreisliga Ostschwaben geht's weiterhin einfach nur verrückt zu.
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Man nehme die DJK Langenmosen als Beispiel: Vor dem letzten Septemberwochenende hatte ihr noch das bittere Abrutschen in die Abstiegszone gedroht - und jetzt, gerade einmal 14 Tage später, könnte sie mit einem Heimsieg gegen den SSV Alsmoos/Petersdorf schon wieder bis auf den dritten Tabellenrang hochklettern (Samstag, 15.30 Uhr).

Kreisliga OstschwabenDie Blauweißen befinden sich in der Tat im Aufwind, sammelten zuletzt sieben Zähler in lediglich acht Tagen - und blieben hierbei dreimal ungeschlagen. "Natürlich war das nicht schlecht, natürlich habe ich mich sehr darüber gefreut", gibt DJK-Spielertrainer Florian Wenger gerne zu: "Zumal wir kadertechnisch gesehen in diesen drei Partien doch mit erheblichen Problemen zu kämpfen hatten. "

Dementsprechend überschaubar seien die spielerischen Vorstellungen der Seinen beim 2:1 gegen den TSV Firnhaberau, beim 0:0 in Gerolsbach und beim 1:0 in Aichach gewesen. Aber die Engagement stimmte eben hundertprozentig. - ebenso wie die Art, wie die Langenmosener in jenen 270 Minuten Defensivarbeit leisteten. So stand in den beiden jüngsten Auswärtspartien eben gleich zweimal die Null - ein Kunststück, das von Mannschaften in der Kreisliga Ostschwaben eher selten zustandegebracht wird. "Ich predige das ja schon lange: Je länger wir ohne Gegentor bleiben, umso größer werden unsere Chancen, als Sieger vom Platz zu gehen. Vorne bekommen wir ja immer wieder gute Gelegenheiten", so Wenger.

Weshalb es aktuell so gut in Sachen Toreverhinderung klappt? Achselzucken beim 25-Jährigen, verbunden mit einem verlegenen Schmunzeln: ""Hundertprozentig kann ich das nicht beantworten, wir machen jetzt nichts groß anders als in den Spielen zuvor. "

Bloß jetzt, am morgigen Samstag, dürfte das mit der Null auf der richtigen Seite doch wieder zu einem Riesenproblem werden. Der Name, der die Defensivreihen allüberall in der Kreisliga Ostschwaben in Angst und Schrecken versetzt: Stefan Simonovic. Bereits in der Saison 2016/17 hatte er 29-mal für den SSV Alsmoos/Petersdorf eingenetzt, 2017/18 war im exakt das Gleiche gelungen - und jetzt, in der laufenden Spielzeit, führt der 28-Jährige auch schon wieder mit 14 Treffern die aktuelle Torjägerliste an. "Gerade im Sechzehner ist er eiskalt und brandgefährlich", weiß Wenger.

Aber deswegen gleich irgendwelche Sonderbewachungen für den Ausnahmestürmer austüfteln? Nicht das Ding des DJK-Spielertrainers: "Ich denke ja gar nicht daran, wegen eines gegnerischen Akteurs mein System umzustellen. Das mache ich grundsätzlich nicht. "

Ganz nebenbei besteht der SSV nicht nur aus der Person Simonovic, sondern besitzt in seiner gesamten Breite große Offensivqualitäten. "Auf der anderen Seite sind die Alsmooser aber auch anfällig in der Defensive", glaubt Wenger erkannt zu haben. Seine Prognose deshalb für den morgigen Samstag: "Allen Zuschauern, die nach Langenmosen kommen, steht wohl ein unterhaltsames Duell bevor. "

Vielleicht sogar ein solches wie vor exakt zwölf Monaten, als sich der SSV und die DJK in Petersdorf gegenüberstanden - und in dem am Ende die Langenmosener spektakulär mit 4:3 die Oberhand behielten? "So etwas könnte gerne wieder passieren", nickt Wenger. Auf jeden Fall erfreulich für ihn und alle Langenmosener: Florian Bader, Julian Bader und Maxi Fleischmann kehren am Samstag in den Kader zurück.
Roland Kaufmann
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