Dienstag, 16. Oktober 2018
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DJK Langenmosen könnte auf eigenem Terrain den Abstieg der TSG Untermaxfeld besiegeln

Deutliche Hinspielniederlage nicht vergessen

Langenmosen
erstellt am 17.05.2018 um 17:03 Uhr
aktualisiert am 01.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Langenmosen (cbo) Am vergangenen Wochenende hatte die DJK Langenmosen noch großen Einfluss auf das Rennen um Tabellenrang zwei, am Pfingstsamstag nun können die Blauweißen großen Einfluss auf den Abstiegskampf der Kreisliga Ostschwaben nehmen.
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Enttäuschung pur: Nach der jüngsten 1:4-Heimniederlage gegen den SC Griesbeckerzell stehen Keeper Andreas Beck und seine TSG Untermaxfeld kurz vor dem Abstieg in die Kreisklasse.
Enttäuschung pur: Nach der jüngsten 1:4-Heimniederlage gegen den SC Griesbeckerzell stehen Keeper Andreas Beck und seine TSG Untermaxfeld kurz vor dem Abstieg in die Kreisklasse.
Foto: R. Lüger
Langenmosen
Denn sollte die Elf von Spielertrainer Florian Wenger ihre Heimpartie gegen die TSG Untermaxfeld (15.30 Uhr) gewinnen, müsste Letzterwähnte definitiv eine Etage nach unten.

Kreisliga OstschwabenJa, die DJK könnte ihren ehemaligen Coach Wolfgang Rückel in die Kreisklasse schicken. Aktuell haben die Untermaxfelder 25 Zähler auf ihrem Konto - ebenso viele wie der SV Feldheim, nur den direkten Vergleich gegen den Konkurrenten haben die TSG-Kicker klar verloren. "Wir müssen uns auf einen heißen Tanz einstellen. Für die Untermaxfelder geht es um nichts anderes als das sportliche Überleben - dementsprechend motiviert dürfte er bei uns auftreten", erklärt Wenger. Was die Einstellung seiner Mannen angeht, so war der 25-Jährige ob der zuletzt gezeigten Vorstellung beim TSV Pöttmes sichtlich beeindruckt. "Was wir da im Vorfeld schon alles wegstecken mussten und wie wir uns dann präsentierten, das war einfach nur sensationell", berichtet der Spielertrainer vom 2:1-Auswärtscoup beim Tabellendritten, der dadurch ja all seine Aufstiegshoffnungen endgültig begraben musste.

Personell kamen die Blauweißen in diesem Match mehr denn je auf dem Krückstock daher - und dies wird sich auch am Samstag nicht ändern. "Das klingt jetzt komisch - aber ich kann noch nicht sagen wer spielt. Ich muss mir erst noch ein Bild machen, wer bis Samstag wieder laufen kann", schüttelt Wenger den Kopf. Etliche Akteure seien angeschlagen oder verletzt. Sollte den Blauweißen aber eine erneut couragierte Vorstellung gelingen, dann geht ihr Coach davon aus, dass seine Truppe die TSG schlagen wird: "Gutzumachen haben wir nämlich ohnehin noch etwas. "
Ja, mit 4:1 hatten die Untermaxfelder das Hinspiel gewonnen - was für Wenger die "mit Abstand schwächste Vorstellung" seiner DJK in der laufenden Saison gewesen war. "Da ist noch eine Rechnung auf", betont der 25-Jährige immer wieder. Die TSG indes benötigt dringend einen Dreier - und ist zeitgleich auf die Schützenhilfe des bereits abgestiegenen FC Stätzling II angewiesen, welcher beim SV Feldheim gastiert. Sollten die Feldheimer dieses Match gewinnen, wäre der Untermaxfelder Abstieg sowieso besiegelt - egal, wie das Match in Langenmosen ausgehen wird.

In diese missliche Lage hat sich die Rückel-Elf aber durch zuletzt drei Niederlagen am Stück selbst gebracht - wobei vor allem die 0:4-Pleite zu Hause gegen den SV Feldheim extrem weh tat. Ohnehin soll es, hartnäckigen Gerüchten zufolge, intern bei der TSG nicht so recht passen. So haben einige Kicker schon jetzt ihren Abschied von den Möslern kundgetan - wie etwa die beiden Leistungsträger Andre Ruf und Matthias Beck, die zum zum SV Wagenhofen wechseln. Immerhin: Gegen die DJK sind die Untermaxfelder seit vier Partien ungeschlagen.
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