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TSV Hohenwart darf gegen den Tabellendritten aus Manching nicht leer ausgehen

Äußerst unangenehme Aufgabe

Hohenwart
erstellt am 17.05.2018 um 17:03 Uhr
aktualisiert am 01.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Hohenwart (SZ) Ein vorentscheidendes Wochenende steht den Teams der Kreisliga Donau/Isar 1 bevor, welche aktuell gegen den Abstieg kämpfen. Mittendrin ist dort auch der TSV Hohenwart, der mit dem Heimspiel gegen den Tabellendritten, den SV Manching II, am Samstag (15 Uhr) die mit Abstand schwerste Aufgabe aller Kellerkinder hat.
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Unter Zugzwang: Fabian Siebert (vorne) und sein TSV Hohenwart.
Unter Zugzwang: Fabian Siebert (vorne) und sein TSV Hohenwart.
Foto: M. Schalk
Hohenwart
Kreisliga Donau/Isar IAnsonsten nämlich treffen die Teams aus dem unteren Drittel der Rangliste am 24. Spieltag direkt aufeinander. So empfängt der FC Hepberg, der mit drei Zählern Rückstand auf die Paartaler derzeit in die Abstiegsrelegation müsste, das Schlusslicht TSV Etting - und der mit den Hepbergern punktgleiche FC Wackerstein/Dünzing reist zum Zehnten des Klassements, dem SV Karlshuld.

m "Wir sind gefordert. Ein Punkt ist an diesem Wochenende das Mindeste, was wir gegen den SV Manching II holen müssen", fasst Hohenwarts Trainer Tobias Distl die Konstellation des Pfingstwochenendes zusammen. Dass seine Truppe unter Zugzwang ist - vor allem, weil der FC Hepberg insgesamt noch ein relativ einfaches Restprogramm hat - dies macht der Interimscoach nicht zum ersten Mal deutlich. "Wir brauchen aus den drei ausstehenden Partien noch sechs oder vielleicht sogar sieben Zähler, um sicher drin zu bleiben", so Distl.
Dass das Punkten gerade an diesem Pfingstsamstag nicht einfach werden dürfte, weiß er. Denn mit der Landesligareserve stellt sich der aktuelle Tabellendritte im Paartal vor, der seit November 2017 ungeschlagen ist und mit 41 Zählern nur einen Zähler Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsrang hat. Bis zum vergangenen Wochenende waren die Manchinger sogar auf Position zwei gelegen, - dann aber kam der SVM II nicht über ein 2:2-Remis gegen den FC Hepberg hinaus. "Hepberg hat gezeigt, dass dieser Gegner zu packen ist", so Distl, dessen TSV-Mannschaft ja bereits das Hinspiel gegen den SVM II mit 2:4 verloren hatte.

Ein Grund für die Niederlage im ersten Aufeinandertreffen war Manchings Goalgetter Christopher Haas ,der mit 23 Saisontoren der beste Knipser der gesamten Liga ist. "Trotzdem glaube ich, dass Manching II für uns machbar ist", so Hohenwarts Trainer. So werde es Verstärkungen aus dem Landesligakader ziemlich sicher nicht geben, denn die erste Garnitur des SVM kämpft selbst noch massiv ums sportliche Überleben.

"Der SVM II wird wohl ein ähnliches System spielen wie der VfB Eichstätt II, gegen den wir zuletzt mit 1:3 unterlagen", sagt Distl. Im Gegensatz zum VfB II werde Manching II aber mehr über das Zentrum agieren, glaubt der Interimstrainer. "Und gerade da stehen wir normalerweise sehr stabil", erklärt er. Zudem hofft er auf den Heimvorteil: "Es ist in unserer jetzigen Konstellation das erste Match zu Hause, da erhoffe ich mir schon einen positiven Schub."

Der 36-Jährige ist jedenfalls felsenfest überzeugt, dass seine Truppe etwas mitnehmen werde. "Allerdings müssen wir dafür die gleiche Leidenschaft an den Tag legen wie in unseren beiden Auftritten zuvor", weiß Distl, der neben Daniel Liebhardt am Samstagnachmittag auch Alexander Sengl ersetzen muss.
Christian Bork
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